Glaser: Spritpreise treffen Pendlerland Burgenland besonders

Für Entlastungen durch Pendlerpauschale und Steuerreform - Vergleichbarkeit von Preisen muss Konsumenten möglich bleiben

Wien (ÖVP-PK) - "Die Treibstoffpreise müssen für die Konsumenten auch weiterhin vergleichbar sein. Das Verwirrspiel an den Tankstellen, wo mehrfach täglich die Preise geändert werden, ist den Autofahrern nicht zumutbar. Ich bin froh, dass sich die Bundeswettbewerbsbehörde eingeschaltet hat und nun die Preisgestaltung der Ölkonzerne unter die Lupe nimmt." Das sagte ÖVP-Abg. Franz Glaser heute, Freitag. ****

Das hohe Preisniveau bei Treibstoffen werde von längerer Dauer sein, meinte Glaser. Die Preise sollten daher auch ein Anstoß sein, vernünftig mit der vorhandenen Energie umzugehen, auf Effizienz zu achten und Alternativen zu suchen. "In diesem Zusammenhang ist es völlig unverständlich, dass Biosprit als einzige derzeitige Alternative von manchen geradezu verteufelt wird", so Glaser.

"Zu den Alternativen gehören auch öffentliche Verkehrsverbindungen, die gerade für das Pendlerland Burgenland wichtig sind. Tages- oder Wochenpendeln muss leistbar bleiben. Stehen keine entsprechenden Bus-und Bahnverbindungen zur Verfügung, dann werden viele Arbeitnehmer ihrer Heimat zunehmend den Rücken kehren. So wie das Burgenland bei der neuen Wohnbauförderung auf den Klimaschutz setzt, sollten auch die öffentlichen Verkehrsmittel im Sinne des Klimaschutzes attraktiv ausgebaut werden. Landeshauptmann Nießl als Verkehrskoordinator und Verkehrsminister Faymann sind gefordert, hier aktiv zu werden", ist Glaser überzeugt.

Bezieher von niedrigen Einkommen entlasten

Für jene, die auf das Auto angewiesen sind und nur ein geringes Einkommen haben, seien Entlastungen notwendig. "Schon im Feber dieses Jahres hat der Nationalrat den Höchstbetrag des Pendlerzuschlags von 200 auf bis zu 240 Euro pro Jahr angehoben", erinnerte Glaser. Eine allgemeine Senkung der Mineralölsteuer hält er nicht für zielführend. "Das würde nur den Tanktourismus weiter fördern und jene belohnen, die Treibstoff verschwenden statt ihn vernünftig zu verwenden", so Glaser.

"Mehr denn je wird uns klar, dass Erdöl ein begrenzt verfügbares Produkt und ein internationales Spekulationsobjekt ersten Ranges ist. Dabei sollte uns allen klar sein, dass die Zeit der fossilen Energieträger begrenzt ist und massentaugliche Alternativen schleunigst forciert werden sollten. Mit dem hochwertigen Energieträger Erdöl sollten wir verantwortungsvoll umgehen, damit er auch den nächsten Generationen noch zur Verfügung steht", betonte Glaser.
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