- 23.05.2008, 14:19:10
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Glaser: Spritpreise treffen Pendlerland Burgenland besonders
Für Entlastungen durch Pendlerpauschale und Steuerreform - Vergleichbarkeit von Preisen muss Konsumenten möglich bleiben
Wien (ÖVP-PK) - "Die Treibstoffpreise müssen für die Konsumenten
auch weiterhin vergleichbar sein. Das Verwirrspiel an den
Tankstellen, wo mehrfach täglich die Preise geändert werden, ist den
Autofahrern nicht zumutbar. Ich bin froh, dass sich die
Bundeswettbewerbsbehörde eingeschaltet hat und nun die
Preisgestaltung der Ölkonzerne unter die Lupe nimmt." Das sagte
ÖVP-Abg. Franz Glaser heute, Freitag. ****
Das hohe Preisniveau bei Treibstoffen werde von längerer Dauer sein,
meinte Glaser. Die Preise sollten daher auch ein Anstoß sein,
vernünftig mit der vorhandenen Energie umzugehen, auf Effizienz zu
achten und Alternativen zu suchen. "In diesem Zusammenhang ist es
völlig unverständlich, dass Biosprit als einzige derzeitige
Alternative von manchen geradezu verteufelt wird", so Glaser.
"Zu den Alternativen gehören auch öffentliche Verkehrsverbindungen,
die gerade für das Pendlerland Burgenland wichtig sind. Tages- oder
Wochenpendeln muss leistbar bleiben. Stehen keine entsprechenden Bus-
und Bahnverbindungen zur Verfügung, dann werden viele Arbeitnehmer
ihrer Heimat zunehmend den Rücken kehren. So wie das Burgenland bei
der neuen Wohnbauförderung auf den Klimaschutz setzt, sollten auch
die öffentlichen Verkehrsmittel im Sinne des Klimaschutzes attraktiv
ausgebaut werden. Landeshauptmann Nießl als Verkehrskoordinator und
Verkehrsminister Faymann sind gefordert, hier aktiv zu werden", ist
Glaser überzeugt.
Bezieher von niedrigen Einkommen entlasten
Für jene, die auf das Auto angewiesen sind und nur ein geringes
Einkommen haben, seien Entlastungen notwendig. "Schon im Feber dieses
Jahres hat der Nationalrat den Höchstbetrag des Pendlerzuschlags von
200 auf bis zu 240 Euro pro Jahr angehoben", erinnerte Glaser. Eine
allgemeine Senkung der Mineralölsteuer hält er nicht für zielführend.
"Das würde nur den Tanktourismus weiter fördern und jene belohnen,
die Treibstoff verschwenden statt ihn vernünftig zu verwenden", so
Glaser.
"Mehr denn je wird uns klar, dass Erdöl ein begrenzt verfügbares
Produkt und ein internationales Spekulationsobjekt ersten Ranges ist.
Dabei sollte uns allen klar sein, dass die Zeit der fossilen
Energieträger begrenzt ist und massentaugliche Alternativen
schleunigst forciert werden sollten. Mit dem hochwertigen
Energieträger Erdöl sollten wir verantwortungsvoll umgehen, damit er
auch den nächsten Generationen noch zur Verfügung steht", betonte
Glaser.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at
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