Hradecsni fordert verpflichtende und einheitliche CSR-Richtlinien

Grüne zum Österreichischen CSR-Tag 2008: Freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen nicht ausreichend

Wien (OTS) - Anlässlich des morgen stattfindenden österreichischen Corporate Social Responsibility-Tag 2008 (CSR) erneuert die KonsumentInnenschutz-Sprecherin der Grünen, Bettina Hradecsni, ihre Forderungen nach verpflichtenden und einheitlichen CSR-Richtlinien. "VerbraucherInnen wünschen sich Unternehmen, die nach sozialen und ethischen Kriterien handeln. Das zeigt auch die gestiegene Nachfrage nach "Fair trade"- Produkten".
Für viele KonsumentInnen ist bei einer Kaufentscheidung wesentlich, ob sich ein Unternehmen zu CSR bekennt. "Eine freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen ist in diesem Zusammenhang nicht ausreichend, es muß klare und transparente Richtlinien für CSR geben, die auch für die zahlreichen Subunternehmer gelten", fordert Hradecsni.

CSR-Maßnahmen müssen ganzheitlich und nicht nur reine PR-Aktionen sein. "CSR ist zur Zeit sehr modern. Viele Unternehmen setzen eine Einmalaktion wie beispielsweise die Installierung eines Betriebskindergartens und nennen es CSR. Ob ihre Zulieferer ArbeitnehmerInnenrechte einhalten, wird aber nicht hinterfragt", erklärt Hradecsni.
"Es bedarf verpflichtender Standards in den Bereichen Menschenrechte, Umweltschutz und ArbeiternehmerInnenrechte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Um glaubwürdig zu sein muss die Überprüfung der Richtlinien durch unabhängige Stellen erfolgen. Durch die Einführung eines einheitlichen Gütesiegels soll CSR für die KonsumentInnen erkennbar sein", so Hradecsni abschließend.

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