Versicherungen: Angestellte fordern gerechten Anteil an Gewinnen

Insgesamt 3.500 TeilnehmerInnen bei Betriebsversammlungen

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Die Angestellten der österreichischen Versicherungen (Innen- und Außendienst) forderten gestern und heute in Betriebsversammlungen einen gerechten Anteil an den zuletzt sehr hohen Gewinnen der Unternehmen. Allein im Wiener Austria Center versammelten sich 1.700 Angestellte der Wiener Versicherungsunternehmen.++++

In einstimmig verabschiedeten Resolutionen forderten die Beschäftigten in Anbetracht der ausgezeichneten wirtschaftlichen Lage und der guten Wertschöpfung der Versicherungsbranche einen gerechten Anteil an den Gewinnen der Unternehmen. "Dividendenausschüttungen ohne Berücksichtigung der Leistungen aller Beschäftigten sind zu wenig! Die Generaldirektoren werden aufgefordert, ihre bisherige Position zum Prozentsatz zu überdenken", heißt es in der Resolution.

"Das derzeitige Angebot der Arbeitgeber erscheint aus heutiger Sicht als völlig unzureichend und in keiner Weise gerechtfertigt. Angesichts der hervorragenden wirtschaftlichen Entwicklung der Branche kann es nicht sein, dass ausschließlich die Aktionäre vom größer gewordenen Tortenstück profitieren und die Angestellten mit dem bisherigen Angebot abgespeist werden", so der Vorsitzende des Wirtschaftsbereiches Versicherungen in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP), Kurt Wagner.

Nachdem die die Verhandlungen für die Angestellten in der Versicherungsbranche (Innen- und Außendienst) am 28. April ergebnislos unterbrochen wurden, ist für Freitag, den 9. Mai eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.

ÖGB, 8. Mai 2008 Nr. 287

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