• 08.05.2008, 14:00:32
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Schasching: Qualitätssteigerung an Österreichs Schulen findet statt

Wien (SK) - "Mit dem Ausdruck der Freude und Zuversicht nehme ich
die jüngsten Entwicklungen im österreichischen Schulsystem zur
Kenntnis!", stellt SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching am Donnerstag
gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. "Ministerin Schmied hält,
was sie verspricht!", ist Schasching erfreut. In der Novelle zum
Schulorganisationsgesetz sind zwei zentrale Maßnahmen zur
Qualitätssicherung an den Schulen enthalten. Einerseits werde die
gesetzliche Verankerung von kleineren Klassen fixiert und die
Klassenschülerhöchstzahl auf 25 gesenkt, andererseits werden die
Sprachförderkurse für außerordentliche SchülerInnen an Volksschulen
weitergeführt. ****

Erfreut zeigte sich Schasching, dass auch die Ausweitung der
Sprachkurse auf Hauptschulen und Polytechnische Schulen vorgesehen.
Weiters solle, um gesondert auf die Senkung des Wahlalters zu
reagieren, das Schulfach "Geschichte und Sozialkunde" in der achten
Schulstufe in "Geschichte und politische Bildung" umbenannt werden.
Eine inhaltliche Adaptierung des neuen Faches müsse logischerweise
ebenso kommen, so Schasching.

"Doch nicht nur diese Punkte sind wesentlich für eine
Qualitätssteigerung in den Schulen, auch die Ausbildung der
Pädagoginnen ist ein wichtiger Aspekt", so die
Nationalratsabgeordnete und Schulsprecherin der Österreichischen
Kinderfreunde Beate Schasching. Nur die bestausgebildesten und
höchstmotivierten LehrerInnen sollen unsere Kinder unterrichten - das
wünschen sich alle Eltern für ihre Kinder.

Das gestern im Nationalrat beschlossene
Hochschul-Studienberechtigungsgesetz stelle eine weitere
Professionalisierung in Richtung Hochschulreife dar und setzt als
Zielrichtung eine universitäre Ausbildung für alle pädagogischen
Berufe. "Eine gemeinsame Ausbildung aller pädagogischen Berufe auch
die der KindergärtnerInnen, muss umgesetzt werden", bekräftigte die
Abgeordnete am Mittwoch im Plenum des Nationalrats.

In Zukunft werde es möglich sein, auch ohne Reifeprüfung, eben mit
einer Studienberechtigungsprüfung, ein Studium an den pädagogischen
Hochschulen zu beginnen. "In dem Zusammenhang begrüße ich die
Überlegung, auch die Meisterprüfung anstatt der
Studienberechtigungsprüfung anzuerkennen.
Dies stellt eine enorm wichtige Anerkennung dieses Ausbildungsweges
und der hohen Qualität unserer Facharbeiterausbildung dar, und soll
auch mehr Menschen dazu motivieren, einen Lehrberuf zu ergreifen.
Denn diese Maßnahme und die Möglichkeit die Lehre mit einer Matura
abzuschließen, helfen der handwerklichen Ausbildung aus einer
unverdienten Sackgasse!" so Schasching. (Schluss) sl/mp/mm

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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