Schasching: Qualitätssteigerung an Österreichs Schulen findet statt

Wien (SK) - "Mit dem Ausdruck der Freude und Zuversicht nehme ich die jüngsten Entwicklungen im österreichischen Schulsystem zur Kenntnis!", stellt SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. "Ministerin Schmied hält, was sie verspricht!", ist Schasching erfreut. In der Novelle zum Schulorganisationsgesetz sind zwei zentrale Maßnahmen zur Qualitätssicherung an den Schulen enthalten. Einerseits werde die gesetzliche Verankerung von kleineren Klassen fixiert und die Klassenschülerhöchstzahl auf 25 gesenkt, andererseits werden die Sprachförderkurse für außerordentliche SchülerInnen an Volksschulen weitergeführt. ****

Erfreut zeigte sich Schasching, dass auch die Ausweitung der Sprachkurse auf Hauptschulen und Polytechnische Schulen vorgesehen. Weiters solle, um gesondert auf die Senkung des Wahlalters zu reagieren, das Schulfach "Geschichte und Sozialkunde" in der achten Schulstufe in "Geschichte und politische Bildung" umbenannt werden. Eine inhaltliche Adaptierung des neuen Faches müsse logischerweise ebenso kommen, so Schasching.

"Doch nicht nur diese Punkte sind wesentlich für eine Qualitätssteigerung in den Schulen, auch die Ausbildung der Pädagoginnen ist ein wichtiger Aspekt", so die Nationalratsabgeordnete und Schulsprecherin der Österreichischen Kinderfreunde Beate Schasching. Nur die bestausgebildesten und höchstmotivierten LehrerInnen sollen unsere Kinder unterrichten - das wünschen sich alle Eltern für ihre Kinder.

Das gestern im Nationalrat beschlossene Hochschul-Studienberechtigungsgesetz stelle eine weitere Professionalisierung in Richtung Hochschulreife dar und setzt als Zielrichtung eine universitäre Ausbildung für alle pädagogischen Berufe. "Eine gemeinsame Ausbildung aller pädagogischen Berufe auch die der KindergärtnerInnen, muss umgesetzt werden", bekräftigte die Abgeordnete am Mittwoch im Plenum des Nationalrats.

In Zukunft werde es möglich sein, auch ohne Reifeprüfung, eben mit einer Studienberechtigungsprüfung, ein Studium an den pädagogischen Hochschulen zu beginnen. "In dem Zusammenhang begrüße ich die Überlegung, auch die Meisterprüfung anstatt der Studienberechtigungsprüfung anzuerkennen.
Dies stellt eine enorm wichtige Anerkennung dieses Ausbildungsweges und der hohen Qualität unserer Facharbeiterausbildung dar, und soll auch mehr Menschen dazu motivieren, einen Lehrberuf zu ergreifen. Denn diese Maßnahme und die Möglichkeit die Lehre mit einer Matura abzuschließen, helfen der handwerklichen Ausbildung aus einer unverdienten Sackgasse!" so Schasching. (Schluss) sl/mp/mm

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