• 08.05.2008, 13:33:02
  • /
  • OTS0296 OTW0296

Hornek: Regionale Wertschöpfung und CO2 Einsparung durch Ökostrom anstatt zusätzlichen Atomstrom

Unqualifizierter Kritik am vorliegenden Ökostromgesetz von AK-Direktor Muhm passt in die Kette der AK-Wirklichkeitsverweigerung beim Klimaschutz

Wien (ÖVP-PK) - Wer die Erzeugung von Ökostrom im Inland schlecht
redet, muss sich auch mit den Alternativen befassen. Wenn
inländischer Ökostrom nicht mehr produziert werden darf, müsste
zwangsläufig mehr Atomstromimporte in Kauf genommen werden müssen. So
würde etwa der Verzicht auf heutige und zukünftige Stromerzeugung aus
Biogas bedeuten, dass jährlich 1000 GWh zusätzlich importiert werden
müssten. Dies entspricht der Stromproduktion eines Donaukraftwerks.
Wer für Biogasstrom ist, kann auf den Donaukraftwerksausbau
verzichten. Das erklärte ÖVP-Abg. Erwin Hornek heute, Donnerstag.
****

Hornek weiter: "Diese Konsequenzen sind Herrn Direktor Muhm offenbar
nicht bewusst. Wenn sich Muhm für die Atomstromlobby stark macht,
dann soll er es unverblümt sagen, anstatt in kurzsichtiger Art und
Weise sichere Ökostromerzeugung für Österreich, regionale
Wertschöpfung und verlässliche C02 Einsparung zu kritisieren. Die
Produktion in Österreich sichert Arbeitsplätze."

(Öko)Stromerzeugung ist Thema der regionalen Wertschöpfung und
Energiepolitik

"Wo sind die Kommentare der Arbeiterkammer zum Skandal dieser Tage?",
fragt Hornek. "Der Ölpreis steigt in Rotterdam, Öl aus
österreichischer Förderung wird uns zum teuren Preis verkauft. Geht
das Jahr so weiter, verdient die OMV nur an der Förderung
österreichischen Erdöls im Jahr 2008 mehr als 350 Millionen Euro,
ohne moralische Bedenken und ohne Innovation im Klimaschutz."

Die OMV steigert ihren Gewinn vor Steuern im ersten Quartal 2008 um
55 Prozent auf 800 Millionen Euro. Die "Hauptursache" für diese
satten Gewinnsteigerungen sind laut Hornek in den höheren Preisen für
(fossile) Treibstoffe zu finden, die der Autofahrer bezahlt. "Über
diese Gewinne freuen sich einige wenige, mit Sicherheit haben der
Klimaschutz und eine regionale, krisensichere Energieversorgung aber
wenig davon", gibt Hornek zu bedenken.

"Offensichtlich ist Direktor Muhm hier mit Scheinaktivitäten
beschäftigt. Das Problemfeld des enormen Kaufkraftabflusses durch
immer weiter steigende Ölimporte hat sich noch nicht bis in die
Arbeiterkammer herumgesprochen. Die Ökostromerzeugung ist nicht
erstrangiges Anliegen der Landwirtschaft sondern der regionalen
Wertschöpfung im allgemeinen und der nachhaltigen Energiepolitik im
speziellen", so Hornek abschließend.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel