- 05.05.2008, 10:00:00
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Fahrräder - beliebte Objekte für Diebe!
2007 wurden in Österreich rund 24.000 Fahrräder gestohlen, ein knappes Drittel davon in Wien. Das KfV fragte nach, wie sich Radfahrer vor Diebstahl schützen.
Wien (OTS) - Der Frühling ist da und viele Österreicher schwingen
sich wieder auf ihr Fahrrad. Doch die Statistik zeigt, Fahrräder sind
ein sehr beliebtes Objekt für Diebe. So wurden allein im letzten Jahr
in Österreich rund 24.000 Drahtesel gestohlen - ein knappes Drittel
davon in Wien. "Ist das Rad erst einmal entwendet, so gibt es kaum
eine Chance es wiederzubekommen. Die Aufklärungsquote liegt bei
gerade einmal fünf Prozent", weiß Mag. Birgit Zetinigg, Leiterin des
Bereichs Eigentum & Feuer im Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).
Das KfV hat im April 100 Wiener zum Thema "Fahrraddiebstahl"
interviewt und unter anderem nachgefragt, wie sie ihr Fahrrad vor
Diebstahl schützen, und ob sie selbst schon einmal Opfer geworden
sind. "93 Prozent aller Radler schützen ihren Drahtesel - allerdings
nicht immer ausreichend", sagt Zetinigg weiter. Bereits ein Viertel
aller Befragten (26%) wurde schon einmal Opfer eines Raddiebstahls.
Wie sichern Sie ihr Rad?
Das Spiralschloss ist mit 31 Prozent die beliebteste Methode ein Rad
zu sichern - ein Fünftel der Befragten (22%) greift auf ein
Bügelschloss zurück, ebenfalls 22 Prozent benutzen eine
Fahrradcodierung. 19 Prozent vertrauen auf ein Zahlen- und 18 Prozent
auf ein Panzerkabelschloss. Einfache Kabelschlösser (11%),
Schnellspannsicherungen (7%) und Speichenschlösser (3%) werden kaum
verwendet. "Aus unserer Sicht sind Bügelschlösser aus gehärtetem
Stahl oder Panzerkabelschlösser die beste Methode zur Sicherung eines
Rads", rät Zetinigg.
Diebstahl - wie war das Rad gesichert?
Wie wichtig es ist, den Drahtesel vor Diebstählen zu schützen zeigt
die Tatsache, dass ein Viertel der Befragten schon einmal Opfer eines
Raddiebstahls geworden ist. Häufig waren die Räder zum Tatzeitpunkt
mit Spiral- (35%) oder Zahlenschlössern (27%) geschützt. Beide
Varianten schrecken Diebe also keineswegs ab.
So haben es die Diebe schwer!
Eine Fahrradcodierung stellt zusätzlich zum Bügel- oder
Panzerkabelschloss einen guten Schutz dar. Die Exekutive führt
regelmäßig Aktionen durch, bei denen Räder kostenlos codiert werden
können. Ein individueller Code wird hier in das Rad gefräst, um das
Rad jederzeit identifizieren zu können. Unter www.polizei-fahrrad.at
können die nächsten Termine für Codierungsaktionen in Wien abgerufen
werden. "Auch der Ort, an dem das Rad abgestellt wird, spielt eine
wichtige Rolle für Diebe", erklärt Zetinigg. 76 Prozent der Befragten
gaben an, ihr gesichertes Fahrrad eher nicht in der Nähe von
Bahnhöfen oder öffentlichen Verkehrsmitteln abzustellen, 50 Prozent
meiden dunkle Gassen, 44 Prozent lassen ihr Rad auch nicht entlang
von Straßen oder Hauswänden stehen.
"Am besten ist es, wenn das Fahrrad versperrt in einem
abgeschlossenen Raum steht. Ist man mit dem Fahrrad unterwegs, sollte
man es immer an einem fest verankerten Gegenstand abstellen und
ausreichend sichern", rät Zetinigg. Wer sich zusätzlich noch die
Rahmennummer notiert und sein teures Zubehör mitnimmt, macht es
Dieben weniger leicht!
Rückfragehinweis:
Mag. Kerstin Pommereit Kuratorium für Verkehrssicherheit Marketing & Kommunikation Tel.: 05 77 0 77-1906 E-Mail: [email protected] www.kfv.at
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