• 28.04.2008, 12:58:21
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Klement: Grüne Gentechnik ist das Ende der Freiheit!

Konzern-Versprechen sind Propaganda ohne Realitätsgehalt

Wien (OTS) - Den jüngsten Ausführungen eines Bayer-Managers, der
die Grüne Gentechnik wieder einmal als Lösung des Welthungerproblems
angepriesen hat, hält FPÖ-Agrarsprecher NAbg DI Karlheinz Klement
eine Studie der Universität Kansas entgegen. "Aus dieser Studie,
immerhin im Mutterland der gentechnischen Landwirtschaftsrevolution
erstellt, geht klar hervor, dass die Ernteerträge bei
Gentechnik-Landwirtschaft weit hinter jenen der konventionellen
Produktion zurückliegen."

Die Mär von der Lösung des Hungerproblems wurde damit nicht zum
ersten Mal demaskiert, so Klement, aber das hindert die
Gentech-Industrie natürlich nicht daran, sich weiterhin als Retter
der Menschheit aufzuspielen. Es gehe unter anderem um Milliarden an
Subventionen und Forschungsgeldern, so der freiheitliche
Landwirtschaftssprecher, die natürlich irgendwie gerechtfertigt
werden müssen. "Tatsache ist aber, dass Gen-Saaten, neben einer
Vielzahl an Freisetzungs- und Gesundheitsrisiken, die allesamt der
medialen Ignoranz zum Opfer fallen, zu geringeren Erträgen für die
Bauern führen. Das lässt sich ungeachtet der jeweiligen Feldfrüchte
an zahllosen Beispielen in aller Welt verfolgen."

"Das Welthungerproblem", so Klement weiter, "wird man nur durch die
Eindämmung von Rohstoffspekulationen und, angesichts begrenzter
Ressourcen auf einem begrenzten Planeten, durch die Vermeidung der
weiteren Übervölkerung in den Griff bekommen. Die Grüne Gentechnik
eignet sich zur Hunger-Prävention wie Gesetzlosigkeit zur
Verbrechensbekämpfung. Bauern geraten durch sogenannte
Technologie-Nutzungsverträge und die für patentiertes Saatgut zu
entrichtenden Lizenzgebühren in die direkte Abhängigkeit der
Konzerne."

Abschließend hält Klement fest: "Mit dem freien Bauernstand verlieren
die Nationalstaaten ihre Nahrungsmittelsouveränität und damit ihre
Unabhängigkeit in der Versorgung mit Lebensmitteln. Das zu erreichen,
ist das Kalkül der Konzerne. Wer seine Freiheit liebt und nicht vom
Wohlwollen gewinnorientierter Nahrungsmittelmonopole abhängig sein
will, kann nur immer wieder betonen: die Grüne Gentechnik ist keine
Lösung, sondern die Verschärfung der Probleme, der direkte Weg in die
willkürliche Globalisierungsdiktatur. Wer einer neuen politischen
Korrektheit folgend meint, die Gentechnik-Kritiker seien Verhinderer
des Fortschritts und der Hungerbekämpfung, ist kurzsichtiger
Wegbereiter der globalen Nahrungsmitteldiktatur."

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub

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