Kräuter: "Gegengeschäftsmodell ändern!"

WIFO lehnt Begutachtung ab

Wien (SK) - SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter fordert angesichts des Rechnungshof-Rohberichtes eine umgehende Änderung der Gegengeschäftanerkennung. Kräuter: "Die Frage, welche Geschäftsvorgänge überhaupt seriös als Gegengeschäft zum Eurofighterankauf bezeichnet werden können, ist nach wie vor weitgehend ungeklärt. Bekanntlich lehnt das WIFO eine Begutachtung von Gegengeschäften mangels wissenschaftlicher Nachweisbarkeit ab. Damit ist die Frage, ob durch die Vergleichsverhandlungen von Minister Norbert Darabos Gegengeschäfte eingeschränkt wurden, vorerst graue Theorie." Kräuter fordert einmal mehr, die Gegengeschäftsabrechnung auf eine nachvollziehbare und wissenschaftlich fundierte Basis zu stellen. ****

Der SPÖ-Abgeordnete weist im Zusammenhang mit dem Rechnungshof-Rohbericht ergänzend darauf hin, dass "Ursache und Wirkung" nicht verwechselt werden dürften. Kräuter: "Die unsinnige Eurofighter-Beschaffung inklusive Wolf-, Steininger- und Rumpoldskandal hat die schwarz-blau-orange Regierung zu verantworten. Mittlerweile glaubt auch niemand mehr Minister Martin Bartensteins Gegengeschäftsbilanzen. Leztlich ist auch die Frage noch ungeklärt, wohin zumindest 40 Mio. Euro über abenteuerliche Firmenkonstruktionen geflossen sind." (Schluss) ps

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