• 24.04.2008, 12:54:34
  • /
  • OTS0242 OTW0242

Rückgrat der österreichischen Wirtschaft wird stärker - ANHANG

Wien (OTS) - Anzahl der KMU sowie deren Beschäftigte steigen im
Langzeitvergleich - Kontinuierliche Verbesserung der
betriebswirtschaftlichen Performance der KMU

Per Ende 2007 waren in Österreich rd. 302.300 Unternehmen im Bereich
der gewerblichen Wirtschaft tätig. Rd. 99,6 % aller österreichischen
Unternehmen zählen zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU),
die oft als Rückgrat der österreichischen Wirtschaft bezeichnet
werden; knapp 90 % aller Unternehmen hatten weniger als 9
Mit¬arbeiterInnen.

Seit dem Jahr 1995 hat sich die Unternehmenspopulation deutlich
erhöht - es gibt mehr als 100.000 zusätzliche Kleinstunternehmen. Es
ist also "in", sich selbständig zu machen. Dies belegen sowohl die
Steigerung der Unternehmenszahlen als auch die Gründungszahlen, die
in den letzten Jahren auf einem hohen Niveau liegen.

Vor allem die Anzahl der Kleinstbetriebe ist im Zeitraum 1995/2007
deutlich - um rd. 70 % - gestiegen. Ein Teil der UnternehmerInnen
entscheidet sich, nachhaltig in der Form von Einpersonenunternehmen
tätig zu sein. Jene Unternehmen, die MitarbeiterInnen beschäftigen,
wachsen im Durchschnitt langsam, aber kontinuierlich. Die Anzahl der
Beschäftigten in Klein- und Mittelunternehmen ist im Zeitraum
1995/2007 stärker gestiegen als die Anzahl der Unternehmen, d.h., die
Betriebe beschäftigten im Durchschnitt mehr MitarbeiterInnen

Die heimischen KMU beschäftigten per Ende 2007 insgesamt rd.
1.337.000 MitarbeiterInnen, was einen Anteil von 60,5 % aller
österreichischen unselbstständig Beschäftigten darstellt. Seit 1995
hat sich die Beschäftigtenzahl damit um knapp 10 % bzw. rd. 116.400
Personen erhöht.

Die heimischen KMU leisten damit einen wichtigen Beitrag zu Mehr
an Wachstum und Beschäftigung.

- Verbesserung der betriebswirtschaftlichen Lage im Zeitablauf
Im langfristigen Vergleich hat sich - auf mikroökonomischer Ebene -
die finanzielle Stabilität der österreichischen KMU verbessert. Die
Umsatzrentabilität, d. i. das Ergeb¬nis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit ist von 0,4 % im Jahr 1995/96 auf 2,1 % im Jahr
2005/06 gestiegen.

Auch hinsichtlich der Eigenkapitalsituation zeigt sich eine
deutliche Verbesserung. Die Eigenkapitalquote ist von 18 % auf 22 %
gestiegen, der Anteil der Unternehmen mit negativem Eigenkapital hat
sich von 45 % auf 37 % reduziert.

So gesehen hat sich die Situation - ausgehend von einem
bescheidenen Niveau - deutlich stabilisiert und verbessert.
Nichtsdestoweniger weist die betriebswirtschaftliche Lage der
österreichischen kleinen und mittleren Unternehmen eine starke
Polarisierung auf: Während sich 14 % der Betriebe in einer
ausgezeichneten Position (Gewinne von über 5 % der Betriebsleistung
und Eigenkapitalquote über 20 %) befinden, erwirtschaften 23 % der
Betriebe Verluste und sind zudem überschuldet. Der Anteil der
"Top-Betriebe" ist seit 1995/96 um 6 %-Punkte gestiegen, während
jener der Betriebe in einer schlechten Lage um 10 %-Punkte gesunken
ist.

Mag. Peter Voithofer, Direktor Stellvertreter der KMU FORSCHUNG
AUSTRIA, résumiert: "Das viel zitierte Rückgrat der österreichischen
Wirtschaft wird stärker und stabiler! Positiv ist, dass sich
zusätzlich zu den positiven makroökonomischen Effekten - ein Plus in
Wachstum und Beschäftigung - auch mikroökonomisch - die Stabilität in
betriebswirtschaftlicher Hinsicht kontinuierlich verbessert."

Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im
AOM/Original Text Service sowie im Volltext der Aussendung auf
http://www.ots.at .

Rückfragehinweis:
Mag. Peter Voithofer
KMU FORSCHUNG AUSTRIA
Gußhausstr. 8, 1040 Wien
mailto:[email protected]
Tel.: +43 1 5059761

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KMU

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel