- 02.04.2008, 08:38:38
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FFG: Open Space for European Research
Kooperation FFG und BMWF im Forschungsdialog
Wien (OTS) - Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
(FFG) und das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
veranstalten am Mittwoch eine Joint Venture Veranstaltung im Rahmen
des Österreichischen Forschungsdialogs. Forschungsminister Johannes
Hahn, der für das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm federführende
Minister, eröffnet diese "offene" Konferenz und lädt die rund 400
TeilnehmerInnen ein, die Gelegenheit zu nutzen und mit ExpertInnen
und VertreterInnen der gesamten Forschungscommunity in Österreich die
zentralen Fragen zur europäischen Forschung und Entwicklung zu
diskutieren. Im Rahmen dieser Konferenz ehrt die FFG erstmals die
"Austrian Champions in European Research": eine Würdigung aller
KoordinatorInnen, die bis jetzt im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm
erfolgreich Projekte gestartet haben.
Unternehmen agieren im globalen Umfeld
Die FFG will durch die Förder- und Beratungsleistungen für
internationale FTE-Kooperation die Wettbewerbsfähigkeit der
österreichischen global agierenden Unternehmen stärken. Als zentraler
Teil des österreichischen Innovationssystems ist die FFG nicht nur
die größte nationale Förderagentur für angewandte Forschung, sie
kombiniert diese Rolle gleichzeitig als "Gateway" zu europäischen und
internationalen Programmen. "Unsere Perspektive ist nicht nur die
nationale Finanzierung, sondern die Positionierung Österreichs im
europäischen Forschungsraum", erklärt Henrietta Egerth bei der
Eröffnung der Konferenz Open Space for European Research, die als
Joint Venture Veranstaltung im Rahmen des Forschungsdialogs
stattfindet.
Re-Nationalisierung
Innerhalb der EU zeichnet sich ein weiterer Trend ab: Jener der so
genannten Re-Nationalisierung. So sollen bisher im EU-Rahmenprogramm
erfolgte Förderungen zukünftig wieder verstärkt an nationale
Agenturen ausgelagert werden. ERA-Nets können dabei bereits als
Vorstufe betrachtet werden. Beispiele für bereits laufende
"Re-Nationalisierung" sind EUROSTAR und Initiativen nach Artikel 169
und 171 (Joint Undertakings). "Die FFG ist auf diesem Gebiet bereits
jetzt erfolgreich tätig und für die Zukunft gut aufgestellt.", sehen
die Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner die FFG für
die Herausforderungen gut gerüstet.
Die Zielgruppen
Auf europäischer und nationaler Ebene werden bedeutende Summen in
Forschungs- und Technologieprojekte investiert, aus diesen Summen
sollen auch Österreichs Unternehmen und Institutionen Nutzen ziehen.
Daher will die FFG künftig bestehende Strukturen verstärkt nutzen und
ihr Profil schärfen. Die FFG will Ansprechpartner für österreichische
Unternehmen sein, die auch mit außereuropäischen Ländern
FTE-Kooperationen aufbauen oder stärken wollen. Der Schwerpunkt der
FFG Förder- und Beratungsleistungen liegt bei FTE-Kooperationen von
Unternehmen und Forschungsinstituten sowie Unis mit europäischen
Partnern.
7. EU-Forschungsrahmenprogramm hervorragend angelaufen
Die Betreuung der ersten Ausschreibungen des 7.
EU-Forschungsrahmenprogramms durch den Bereich Europäische und
Internationale Programme der FFG zeigte ein deutlich gestiegenes
Interesse der heimischen Forschungsszene, insbesondere der kleinen
und mittleren Unternehmen. Mit 18 Prozent ist der Anteil der kleinen
und mittleren Unternehmen (KMU) an den bisherigen Einreichungen der
ersten Ausschreibungsrunde dreimal so hoch wie jener der Industrie.
"Rund 3000 Detailberatungen und persönliche Coachings zu einzelnen
Ausschreibungen des 7. RP haben im Jahr 2007 stattgefunden, unsere
Services wurden umfassend genutzt und hervorragend angenommen",
erklärt Sabine Herlitschka, Bereichsleiterin der Europäischen und
Internationalen Programme der FFG. Ein Grund mehr, um die "Austrian
Champions in European Research", jene österreichischen
KoordinatorInnen der 62 erfolgreichen Projekte, die bis jetzt im 7.
EU-Forschungsrahmenprogramm gestartet haben, zu ehren.
Die FFG ist mit ihrem Bereich "Europäische und Internationale
Programme" die nationale Anlaufstelle für das 7. EU-Rahmenprogramm,
arbeitet auf Basis einer Beauftragung von fünf Ministerien und der
WKÖ und kooperiert eng mit den regionalen Partnern in den
Bundesländern und den Forschungsservices an den Universitäten.
Rückfragehinweis:
Linde Tuscher Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH Sensengasse 1, 1090 Wien Tel +43 (0)5 7755 - 6010 [email protected] http://www.ffg.at
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