• 01.04.2008, 13:45:57
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Bures: Marek-Vorschlag zeige, dass alle mehr Väter in die Kinderbetreuung einbinden wollen

Wien (SK) - Als "positives Signal" wertete Frauenministerin Doris
Bures im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag den Vorschlag von
ÖVP-Staatssekretärin Christine Marek für einen Väterurlaub. Dies
zeige, dass es die Bemühung aller ist, mehr Väter in die
Kinderbetreuung von Anfang an, einzubinden. Als nicht positiv wertete
Bures, dass den Vätern mit dem Marek-Vorschlag ausgerichtet werde,
"geht auf Urlaub". Dies sei nicht ausreichend. Da wäre man bei den
Regelungen zur Pflegefreistellung nie weiter gekommen, wenn man sich
auf den Urlaubsanspruch beschränkt hätte, ein Gebührenurlaub greife
zu kurz. "Unser Vorschlag ist ein Papamonat, der von der ganzen
Familie in Anspruch genommen werden kann und Väter stärker in die
Kindererziehung einbezieht. Voraussetzung dafür ist, dass Väter für
diesen Monat arbeitsrechtlich abgesichert sind und Einkommensersatz
erhalten", erklärte die Frauenministerin. ****

Übereingekommen seien die Regierungspartner, dass für mehr
Partnerschaftlichkeit in Österreich gesorgt werden soll und eine
Regierungsvorlage im September vorliegen soll, so Bures. Der
Vorschlag von Staatssekretärin werde genauso wie der Papamonat in die
Diskussion aufgenommen. Diskutiert werden in der interministeriellen
Arbeitsgruppe auch die Finanzierungsmöglichkeiten, etwa ein Vorziehen
der Väterkarenz. Bures betonte, nicht auf irgendetwas beharren zu
wollen, aber "in Urlaub gehen, kann man jetzt schon". (Schluss) sl

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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