- 01.04.2008, 10:14:19
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Rosenkranz: Papa-Urlaub nach Geburt eines Kindes - schon längst gang und gäbe
Ideenlosigkeit und fehlender familienpolitischer Mut der ÖVP
Wien (OTS) - "Das "spektakuläre" familienpolitische ÖVP-Modell
eines 2-wöchigen Urlaubs für Väter nach der Geburt eines Kindes ist
wieder einmal nur heiße familienpolitische Luft", so die Bewertung
der Marek-Vorschläge von FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Barbara
Rosenkranz.
"Die ÖVP wäre gut beraten, die Probleme bei der Wurzel zu packen und
Familien endlich finanziell zu stärken. Die erschreckend niedrigen
Geburtenraten der heimischen Bevölkerung - im Jahr 2006 stammen laut
Statistik Austria nur 52.260 Neugeborene von im Inland geborenen
Müttern - sollten eine verantwortungsbewusste Regierung zu anderen
Handlungsweisen animieren", meint Rosenkranz. "Gerade der heimische
Mittelstand dürfte mittlerweile völlig auf die Gründung von
Mehrkindfamilien verzichten. Staatssekretärin Marek übersieht bei
ihrer Forderung nach einem Väterurlaub die Lebenswirklichkeit. Der
überwiegende Teil der Väter nimmt doch schon heute nach einer Geburt
Urlaub. Kaum ein Arbeitgeber unterbindet solche Urlaube ohne
stichhaltige Gründe. Es handelt sich um ein reines Alibithema, um die
Worte Familie und ÖVP in die Öffentlichkeit zu tragen."
Die Ideenlosigkeit und der fehlende familienpolitische Mut der ÖVP
seien mittlerweile offenkundig, so Rosenkranz. Es gehe offensichtlich
nur noch darum, jedes Thema zu besetzen, freilich ohne vorwärts zu
kommen. "Die FPÖ hat diese Strategie auch beim Thema
Familiensplitting am eigenen Leib erlebt, als dieses Thema im Herbst
vergangenen Jahres plötzlich mit immerhin 16 Zeilen im
"Perspektivenpapier" der ÖVP Erwähnung fand", stellte die
freiheitliche Familiensprecherin allenfalls fest.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
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