- 29.03.2008, 12:17:16
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Bayr zu RH-Rohbericht: Erwarte mir viel von österreichischer Mobilitätskarte
Bio-Sprit ist nicht der Weisheit letzter Schluss
Wien (SK) - SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr wies im Zusammenhang
mit dem Artikel in der "Kleinen Zeitung" zum Rechnungshof-Rohbericht
über die Klimastrategien der Regierung und den Klimakiller Verkehr
darauf hin, dass mit den Plänen zu einer österreichischer
Mobilitätskarte und der damit verbundenen Verlagerung auf den
öffentlichen Verkehr ein ganz großer Wurf bei der CO2-Reduktion durch
den Verkehrssektor gelingen kann. "Dann kann man mit einer einzigen
Karte alle Verkehrsmittel in Österreich nützen. Das ist zweifellos
der richtig Weg", so Bayr am Samstag gegenüber dem Pressedienst der
SPÖ.****
Anders sei das mit der Forderung des Rechnungshofs nach einer
Forcierung des Biosprits zu sehen. "Biosprit ist sicher nicht der
Weisheit letzter Schluss", so Bayr. Denn zum einen gerät die
Nahrungsmittelproduktion unter zu starken Konkurrenzdruck um
Anbauflächen mit dem Agrosprit, sodass die Nahrungsmittelpreise
steigen. Zum anderen zeigen immer mehr Studien auf, dass die
theoretische CO2-Neutralität von Agrosprit in der Praxis zunichte
gemacht wird, weil etwa Brandrodungen zur Gewinnung von Anbauflächen
ungleich mehr Treibhausgase verursachen, als mit dem daraus
gewonnenen Agrosprit eingespart werden kann. (Schluss) up
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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