Bayr zu RH-Rohbericht: Erwarte mir viel von österreichischer Mobilitätskarte

Bio-Sprit ist nicht der Weisheit letzter Schluss

Wien (SK) - SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr wies im Zusammenhang mit dem Artikel in der "Kleinen Zeitung" zum Rechnungshof-Rohbericht über die Klimastrategien der Regierung und den Klimakiller Verkehr darauf hin, dass mit den Plänen zu einer österreichischer Mobilitätskarte und der damit verbundenen Verlagerung auf den öffentlichen Verkehr ein ganz großer Wurf bei der CO2-Reduktion durch den Verkehrssektor gelingen kann. "Dann kann man mit einer einzigen Karte alle Verkehrsmittel in Österreich nützen. Das ist zweifellos der richtig Weg", so Bayr am Samstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.****

Anders sei das mit der Forderung des Rechnungshofs nach einer Forcierung des Biosprits zu sehen. "Biosprit ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss", so Bayr. Denn zum einen gerät die Nahrungsmittelproduktion unter zu starken Konkurrenzdruck um Anbauflächen mit dem Agrosprit, sodass die Nahrungsmittelpreise steigen. Zum anderen zeigen immer mehr Studien auf, dass die theoretische CO2-Neutralität von Agrosprit in der Praxis zunichte gemacht wird, weil etwa Brandrodungen zur Gewinnung von Anbauflächen ungleich mehr Treibhausgase verursachen, als mit dem daraus gewonnenen Agrosprit eingespart werden kann. (Schluss) up

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