- 27.03.2008, 13:12:29
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Kukacka: Verkehrssicherheitsmaßnahmen auf der A1 im OÖ Seengebiet
Nur eine Kombination von Nebelwarnanlage, Verkehrsbeeinflussungsanlage und Section Control wird zu einer wirksamen Unfallreduktion führen
Wien (ÖVP-PK) - "Nach der schrecklichen Massenkarambolage am
vergangenen Dienstag darf nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen
werden", erklärte ÖVP-Verkehrs- und Infrastruktursprecher Abg. Mag.
Helmut Kukacka heute, Donnerstag. Nun seien die ASFINAG und die
Verkehrsbehörden des Landes und des Bundes gefordert, mit Experten
die Unfallursachen zu analysieren und die bestmöglichen Maßnahmen zur
Erhöhung der Verkehrssicherheit im besonders witterungsbeeinflussten
Abschnitt der Westautobahn im oberösterreichischen Seengebiet zu
ergreifen, so Kukacka. ****
Der ÖVP-Verkehrssprecher tritt deshalb für die unverzügliche
Ergänzung der bestehenden Nebelwarnanlage mit einer flexiblen
Verkehrsbeeinflussungsanlage ein. Die von dieser
Verkehrsbeeinflussungsanlage für eine bestimmte Autobahnstrecke im OÖ
Seengebiet vorgegebene Geschwindigkeit müsste überdies von einer
Section Control-Anlage überprüft werden, denn die vielen tragischen
Unfälle der Vergangenheit hätten gezeigt, dass nur eine Kombination
dieser drei Verkehrssteuerungselemente zu einer wirkungsvollen
Reduktion der Unfälle führen kann. Durch eine derartige
Kombinationsanlage
- würden gefährliche Witterungsverhältnisse (Nebel, Schneefall,
Glätte, etc.) angezeigt werden können,
- würde das Tempolimit den jeweiligen Witterungs- und
Fahrbahnverhältnissen flexibel angepasst werden können,
- würde die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung bei jedem
einzelnen Autofahrer überprüft und es könnte bei einer entsprechende
Übertretung sofort bestraft bzw. angezeigt werden.
Eine Kombination von Nebelwarnanlage, Section Control und einer
Verkehrsbeeinflussungsanlage zur flexiblen Steuerung des Tempos sei
sicher die kostenintensivste Variante. Sie sei aber in Anbetracht der
Häufigkeit und der Schwere der Unfälle im OÖ Seengebiet absolut
gerechtfertigt und es wäre nicht verständlich, wenn die ASFINAG viel
Geld in Verkehrssicherheitsmaßnahmen investieren, die aber dann erst
recht nicht den höchstmöglichen Sicherheitsstandards entsprechen
würden. Letztlich liege es aber am Verantwortungsbewusstsein der
Autofahrer, den Vorgaben durch die Verkehrssicherheitsmaßnahmen zu
entsprechen und ihr Fahrverhalten entsprechend anzupassen, so Kukacka
abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at
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