• 27.03.2008, 12:53:38
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Rossmann zu Vermögensbesteuerung: Nichts ausgemacht, nur Pfusch bleibt

Grüne fordern Spekulationssteuer - SPÖ bringt nichts für den Mittelstand

Wien (OTS) - "Bei der so genannten Vermögenszuwachsbesteuerung
zeigt sich bereits jetzt, dass offenbar nichts ausgemacht ist",
erklärte der Budget- und Finanzsprecher der Grünen, Bruno Rossmann.
"Während die SPÖ eine inhaltsleere Steuer in den Raum stellt,
versteht die ÖVP das ganze offenbar schon wieder als
Steuersenkungswettlauf für die Reichen und Vermögenden. Dort brauchen
wir keine Entlastung. Versprochen hat der Bundeskanzler eine
Entlastung der niedrigeren und mittleren Einkommen. Für die mittleren
Einkommen ist gar nichts passiert. Hier haben SPÖ und Gusenbauer
wieder einmal eine glatte Nullnummer geliefert. Was Österreich
dringend braucht, ist eine Steuer für Spekulanten", so Rossmann.
"Jeder Besitzer eines Sparbuches muss alljährlich seine
Kapitalertragsteuer abliefern, allein der Gewinn aus
Aktienspekulation ist nach einem Jahr steuerfrei. Das kann so nicht
bleiben. Wir brauchen vor allem eine Spekulationssteuer und eine
Abschaffung der Spekulationsfrist." Dies wäre auch im Sinne der
Kleinanleger, weil damit auf den Aktienmärkten der Casinocharakter
eingebremst werden kann und Stabilität für Anleger geschaffen wird.

Kritik übte Rossmann auch an Wirtschaftsminister Bartenstein und
dessen Immobilienbesteuerung: "Wenn es Bartenstein darum geht,
Immobilienvermögen zu besteuern, warum hat dann die ÖVP mit Duldung
der SPÖ die Erbschafts- und Schenkungssteuer abgeschafft?
Immobilienvermögen wäre über eine Reform von Erbschafts- und
Schenkungssteuer sowie über die Grundsteuer steuerlich gut erfasst."

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

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