- 25.03.2008, 13:19:44
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Graf: Uni - Enquete im Hauptausschuss des Nationalrates beschlossen
Wien (OTS) - Mit großer Freude begrüßt der Obmann des
parlamentarischen Wissenschaftsausschusses, FPÖ-Wissenschaftssprecher
Dr. Martin Graf, die von ihm, gemeinsam mit allen Fraktionen, in der
heutigen Sitzung des Hauptausschusses des Nationalrats beantragte und
einstimmig beschlossene Abhaltung einer Enquete zum
Universitätsorganisationsgesetz 2002.
Graf: "Das Universitätsgesetz 2002 schuf eine neue gesetzliche Basis
für die Universitäten. Nach sechs Jahren soll nun im Spiegel
nationaler und internationaler Erfahrungen eine Novellierung und
Weiterentwicklung vorgenommen werden. Die parlamentarische Enquete
soll daher Gelegenheit bieten, Problem- und Themenfelder aufzuzeigen,
eine Stärken- und Schwächenanalyse aus verschiedenen Blickwinkeln
vorzunehmen sowie Einschätzungen von Expertinnen und Experten zu
diskutieren."
Im Vordergrund stünden die Themenbereiche Autonomie,
Leistungsvereinbarungen/staatliche Verantwortung und die Stellung der
Akteure - vor dem Hintergrund des weiteren Ausbaus der Universitäten
bzw. des österreichischen Hochschulraums. Hochkarätige Diskutanten
werden sich am 11. April in einer ganztägigen Veranstaltung im
Plenarsaal diesen Themen widmen.
"Nach einer Einleitung durch BM Dr. Hahn wird o.Univ.-Prof. Dr. Georg
Winckler, Präsident der Europäischen Rektorenkonferenz ein
Impulsreferat halten, dem eine Diskussion mit hochrangigen Vertretern
der Universitäten folgt", führt Graf aus. "Es wird über die Autonomie
der Universitäten, Erfahrungen, Analysen und Entwürfe für die Zukunft
diskutiert."
Anschließend werde es um Universitäre Steuerungsinstrumente am
Beispiel der Leistungsvereinbarungen sowie der Finanzierungsmodelle
der Universitäten im nationalen und internationalen Vergleich gehen.
Dem Referat von Professor Dr. Detlef Müller-Böling, Leiter des
Centrums für Hochschulentwicklung, wird wiederum eine Diskussion
angeschlossen sein.
"Der Themenblock Unirat - Senat - Rektorat, das >Leitungsdreieck< und
seine Akteure, wird mit einem Referat von Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich
Gäbler, ehemaliger Rektor der Universität Basel, eingeleitet",
berichtet Graf. "Der letzte Themenblock wird sich den Karrierechancen
für junge Wissenschafter und Wissenschafterinnen widmen und die
UG-Reform behandeln. Prof. Dr. Josef M. Penninger, wissenschaftlicher
Direktor des IMBA, Institut für Molekulare Biotechnologie, GmbH, wird
als Referent fungieren." Abschließend hält der freiheitliche
Wissenschaftssprecher fest: "Die Enquete bietet die Chance,
allfälligen Änderungs- bzw. Adaptierungsbedarf im
Universitätsorganisationsgesetz 2002 präzise zu orten. Die daraus
gewonnenen Erkenntnisse sollen dann rasch in die Gesetzgebung
einfließen."
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
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