Biowärme zahlt sich aus: Respektable Zuschüsse von Bund und Ländern beim Ankauf einer Holzheizung

Förderaktion Holzheizungen - Liste der förderbaren Kessel jetzt verfügbar

Wien (OTS) - Der österreichische Klima- und Energiefonds hat
seinen ersten Beschluss gefasst: Am 1. April 2008 startet die `Förderaktion Holzheizungen´. Bundesweit werden damit zusätzlich zu den bereits bestehenden Biomasseförderungen der Bundesländer 800,-Euro für moderne Pelletskessel bzw. 400 Euro für Hackgut- oder Stückholzkessel ausbezahlt. Wer sich jetzt eine Holzzentralheizung anschafft, kann damit im Schnitt der Bundesländer rund 3200 Euro - in Wien sogar bis zu 7800 Euro - an Investitionszuschuss bekommen. "Heizen mit Holz ist eine unserer stärksten und zugleich kostengünstigsten Waffen im Kampf gegen den Klimawandel", betont Ernst Scheiber, Geschäftsführer des Österreichischen Biomasse-Verbandes. "Wir brauchen keine Dauerunterstützung, wie etwa der Heizkostenzuschuss für Ölheizer. Eine einfache Starthilfe zur Überwindung der Investitionskosten genügt, dann brauche ich nie mehr die Brennstoffkosten subventionieren. Und dieser Impuls hin zu günstigem und klimaverträglichem Heizen erfährt jetzt durch den Klima- und Energiefonds noch den letzten Kick."

Die `Förderaktion Holzheizungen´ wird über die Kommunalkredit Public Consulting abgewickelt, dort wurde auch bereits die Liste der förderfähigen Kesseltypen publiziert. Alle angeführten Biomassekessel entsprechen den Standards des Österreichischen Umweltzeichens und garantieren damit effiziente Verbrennung bei minimalen Emissionen.

Holzbrennstoffe um mehr als 50 % billiger als Heizöl

Die Brennstoffkosten verschiedener Heizsysteme sprechen eine Sprache für sich: Ein durchschnittlicher Einfamilienhaushalt zahlt derzeit im Jahr rund ...

EUR 2.440,- für Heizöl Extraleicht (3000 l)
EUR 1.720,- für Erdgas (28.200 kWh)
EUR 1.170,- für Stückholz (18 rm)
EUR 1.160,- für Pellets (6,4 t)
EUR 860,- für Hackgut (41 Srm)

Pellets und Stückholz sind damit um 52 % billiger als Heizöl, Hackschnitzel kosten sogar nur ein Drittel. Auch gegenüber Erdgas ist die Ersparnis gewaltig: 33 % bei Pellets und Stückholz bzw. 50 % bei Hackgut. "Die Preisschere zwischen fossilen und biogenen Brennstoffen wird noch mehr aufgehen", ist Scheiber überzeugt. "Einen Ölpreis von 111 Dollar pro Barrel konnte sich vor ein paar Monaten noch niemand vorstellen, und die Prognosen zeigen weiter nach oben. Das schwarze Gold ist mittlerweile viel zu wertvoll, um es einfach im Ofen zu verbrennen." Scheiber warnt ebenfalls vor Erdgas: "Der Gaspreis ist -im Gegensatz zu den Holzpreisen - an den Ölpreis gekoppelt. Wir treiben hier den Teufel mit dem Belzebub aus."

Jetzt umsteigen und bis zu 18.000 Euro sparen

Pellets-, Hackgut- oder Stückholzkessel sind in der Anschaffung deutlich teurer als Öl- oder Gaskessel. Wer in seinem Neubau einen Biomassekessel installiert oder sein altes Heizsystem von fossil auf erneuerbar umstellt, erhält aber in jedem Bundesland eine Förderung. Die maximale Höhe der Investitionszuschüsse beträgt hier für das Beispiel einer automatischen Pelletsfeuerung in ...

Wien EUR 7.000,-
Niederösterreich EUR 2.950,-
Tirol ca. EUR 2.800,-
Oberösterreich EUR 2.640,-
Burgenland EUR 2.500,-
Kärnten EUR 2.400,-
Vorarlberg EUR 2.200,-
Salzburg ca. EUR 2.000,-
Steiermark EUR 1.400,-

Die 800 Euro (Beispiel Pelletskessel) aus der österreichweiten `Förderaktion Holzheizungen´ kommen hier noch dazu!

Die durchschnittlichen Mehrkosten bei Ankauf und Installierung einer Pelletsheizung im Gegensatz zum Einbau eines Ölheizsystems betragen - nach Abzug der gesamten Förderungen - 3000 bis 5000 Euro. Beim derzeitigen Preisunterschied zwischen Holzpellets und Heizöl von etwa 1200 Euro im Jahr, haben sich diese Mehrkosten nach längstens fünf Jahren amortisiert. Bei einer durchschnittlichen Kessellebensdauer von 20 Jahren, läuft die Pelletseizung damit mindestens 15 Jahre lang günstiger als der Ölkessel. Das macht eine Ersparnis von 18.000 Euro!

Heizkostenrechner und alles zu den Förderungen auf www.biomasseverband.at

Wer diese Berechnungen für sein eigenes Haus nachvollziehen möchte, kann sich im Internet ein persönliches Heizkostenprofil erstellen lassen. Der Heizkostenrechner des Österreichischen Biomasse-Verbandes erstellt online einen Vergleich zwischen Holzbrennstoffen und fossilen Energieträgern - für Neubau oder Sanierung/Umstellung. Verglichen werden: Brennstoff-Kosten (pro Jahr), Betriebs-Kosten (pro Jahr), sowie gesamte Investitions-Kosten:
http://www.biomasseverband.at/biomasse/?cid=2277

Alle Details zur `Förderaktion Holzheizungen´ gibt es ebenfalls auf unserer Webseite unter:
http://www.biomasseverband.at/biomasse/?cid=46

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DI Stephan Grausam
Österreichischer Biomasse-Verband
Tel: +43-1-533 07 97-32
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E-Mail: grausam@biomasseverband.at
Internet: http://www.biomasseverband.at

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