• 18.03.2008, 10:14:19
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Biowärme zahlt sich aus: Respektable Zuschüsse von Bund und Ländern beim Ankauf einer Holzheizung

Förderaktion Holzheizungen - Liste der förderbaren Kessel jetzt verfügbar

Wien (OTS) - Der österreichische Klima- und Energiefonds hat
seinen ersten Beschluss gefasst: Am 1. April 2008 startet die
`Förderaktion Holzheizungen´. Bundesweit werden damit zusätzlich zu
den bereits bestehenden Biomasseförderungen der Bundesländer 800,-
Euro für moderne Pelletskessel bzw. 400 Euro für Hackgut- oder
Stückholzkessel ausbezahlt. Wer sich jetzt eine Holzzentralheizung
anschafft, kann damit im Schnitt der Bundesländer rund 3200 Euro - in
Wien sogar bis zu 7800 Euro - an Investitionszuschuss bekommen.
"Heizen mit Holz ist eine unserer stärksten und zugleich
kostengünstigsten Waffen im Kampf gegen den Klimawandel", betont
Ernst Scheiber, Geschäftsführer des Österreichischen
Biomasse-Verbandes. "Wir brauchen keine Dauerunterstützung, wie etwa
der Heizkostenzuschuss für Ölheizer. Eine einfache Starthilfe zur
Überwindung der Investitionskosten genügt, dann brauche ich nie mehr
die Brennstoffkosten subventionieren. Und dieser Impuls hin zu
günstigem und klimaverträglichem Heizen erfährt jetzt durch den
Klima- und Energiefonds noch den letzten Kick."

Die `Förderaktion Holzheizungen´ wird über die Kommunalkredit
Public Consulting abgewickelt, dort wurde auch bereits die Liste der
förderfähigen Kesseltypen publiziert. Alle angeführten Biomassekessel
entsprechen den Standards des Österreichischen Umweltzeichens und
garantieren damit effiziente Verbrennung bei minimalen Emissionen.

Holzbrennstoffe um mehr als 50 % billiger als Heizöl

Die Brennstoffkosten verschiedener Heizsysteme sprechen eine
Sprache für sich: Ein durchschnittlicher Einfamilienhaushalt zahlt
derzeit im Jahr rund ...

EUR 2.440,- für Heizöl Extraleicht (3000 l)
EUR 1.720,- für Erdgas (28.200 kWh)
EUR 1.170,- für Stückholz (18 rm)
EUR 1.160,- für Pellets (6,4 t)
EUR 860,- für Hackgut (41 Srm)

Pellets und Stückholz sind damit um 52 % billiger als Heizöl,
Hackschnitzel kosten sogar nur ein Drittel. Auch gegenüber Erdgas ist
die Ersparnis gewaltig: 33 % bei Pellets und Stückholz bzw. 50 % bei
Hackgut. "Die Preisschere zwischen fossilen und biogenen Brennstoffen
wird noch mehr aufgehen", ist Scheiber überzeugt. "Einen Ölpreis von
111 Dollar pro Barrel konnte sich vor ein paar Monaten noch niemand
vorstellen, und die Prognosen zeigen weiter nach oben. Das schwarze
Gold ist mittlerweile viel zu wertvoll, um es einfach im Ofen zu
verbrennen." Scheiber warnt ebenfalls vor Erdgas: "Der Gaspreis ist -
im Gegensatz zu den Holzpreisen - an den Ölpreis gekoppelt. Wir
treiben hier den Teufel mit dem Belzebub aus."

Jetzt umsteigen und bis zu 18.000 Euro sparen

Pellets-, Hackgut- oder Stückholzkessel sind in der Anschaffung
deutlich teurer als Öl- oder Gaskessel. Wer in seinem Neubau einen
Biomassekessel installiert oder sein altes Heizsystem von fossil auf
erneuerbar umstellt, erhält aber in jedem Bundesland eine Förderung.
Die maximale Höhe der Investitionszuschüsse beträgt hier für das
Beispiel einer automatischen Pelletsfeuerung in ...

Wien EUR 7.000,-
Niederösterreich EUR 2.950,-
Tirol ca. EUR 2.800,-
Oberösterreich EUR 2.640,-
Burgenland EUR 2.500,-
Kärnten EUR 2.400,-
Vorarlberg EUR 2.200,-
Salzburg ca. EUR 2.000,-
Steiermark EUR 1.400,-

Die 800 Euro (Beispiel Pelletskessel) aus der österreichweiten
`Förderaktion Holzheizungen´ kommen hier noch dazu!

Die durchschnittlichen Mehrkosten bei Ankauf und Installierung
einer Pelletsheizung im Gegensatz zum Einbau eines Ölheizsystems
betragen - nach Abzug der gesamten Förderungen - 3000 bis 5000 Euro.
Beim derzeitigen Preisunterschied zwischen Holzpellets und Heizöl von
etwa 1200 Euro im Jahr, haben sich diese Mehrkosten nach längstens
fünf Jahren amortisiert. Bei einer durchschnittlichen
Kessellebensdauer von 20 Jahren, läuft die Pelletseizung damit
mindestens 15 Jahre lang günstiger als der Ölkessel. Das macht eine
Ersparnis von 18.000 Euro!

Heizkostenrechner und alles zu den Förderungen auf
www.biomasseverband.at

Wer diese Berechnungen für sein eigenes Haus nachvollziehen
möchte, kann sich im Internet ein persönliches Heizkostenprofil
erstellen lassen. Der Heizkostenrechner des Österreichischen
Biomasse-Verbandes erstellt online einen Vergleich zwischen
Holzbrennstoffen und fossilen Energieträgern - für Neubau oder
Sanierung/Umstellung. Verglichen werden: Brennstoff-Kosten (pro
Jahr), Betriebs-Kosten (pro Jahr), sowie gesamte Investitions-Kosten:
http://www.biomasseverband.at/biomasse/?cid=2277

Alle Details zur `Förderaktion Holzheizungen´ gibt es ebenfalls
auf unserer Webseite unter:
http://www.biomasseverband.at/biomasse/?cid=46

Rückfragehinweis:

DI Stephan Grausam
   Österreichischer Biomasse-Verband
   Tel: +43-1-533 07 97-32
   Fax: +43-1-533 07 97-90
   E-Mail: [email protected]
   Internet: http://www.biomasseverband.at

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