Staatssekretärin Silhavy begrüßt Beschluss der EU-Dienstleistungsrichtlinie im Ministerrat

Wien (OTS) - Der Ministerrat hat heute, Mittwoch die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie (DLR) beschlossen. Dienstleistungen stellen etwa 60 bis 70 Prozent der wirtschaftlichen Aktivitäten der EU-Mitgliedsstaaten dar. In der gleichen Größenordnung sind Dienstleistungen für Beschäftigung in der Europäischen Union verantwortlich - bei einem stetig steigenden Anteil. Die Dienstleistungsrichtlinie ermöglich einen europäischen Markt für freien Dienstleistungsverkehr mit Rücksicht auf Lohn- und Sozialniveau.

"Die Vollendung des Binnenmarktes für Dienstleistungen ist somit ein wesentlicher Baustein und Beitrag für mehr Wachstum und Beschäftigung innerhalb der EU. Mit dem heutigen Ministerratsbeschluss wurde in groben Zügen der Fahrplan zur Umsetzung der DLR festgelegt. Das Bundeskanzleramt arbeitet gemeinsam mit dem Finanzministerium und dem Wirtschaftsministerium an der erfolgreichen Umsetzung bis Ende 2009 ," betonte Staatssekretärin Heidrun Silhavy.

Staatssekretärin Silhavy hatte bereits im Rahmen der CeBIT in Hannover die Gelegenheit über die E-Government Aspekte der DLR mit ihrem hessischen Amtskollegen, Staatssekretär Harald Lemke, zu diskutieren. Das Bundeskanzleramt nimmt seine Funktion bei der Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie im Zusammenhang mit den notwendigen elektronischen Lösungen wahr und kann auf einem soliden Fundament des E-Government aufbauen. Bei den bundesdeutschen Verwaltungsbehörden und auch beim Fraunhofer Institut stieß insbesondere der benutzerfreundliche, elektronische Behördenführer HELP.gv.at und das BürgerInnenkartenkonzept auf großes Interesse.

"Die Qualität der Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie und die Synergien mit den bereits vorhandenen Elementen des E-Government können wesentlich dazu beitragen, dass die österreichischen Unternehmen in der Europäischen Union ein Umfeld vorfinden, das ihnen im Wettbewerb Vorteile schaffen kann. Die Umsetzung der DLR erfordert maßgeschneiderte E-Governmentlösungen, die es Unternehmen aus anderen Mitgliedsstaaten ermöglicht, in Österreich Dienstleistungen zu erbringen und gleichzeitig für österreichische Betriebe eine enorme Servicesteigerung mit sich bringt." so Staatssekretärin Silhavy.

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Cornelia Zoppoth
Pressesprecherin von Staatssekretärin Silhavy
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