Bures freut sich über breites Bündnis für Frauenförderung

"Wir haben jetzt die echte Chance, etwas zu bewegen"

Wien (OTS) - "Wir haben ein gemeinsames Ziel und wir werden einen gemeinsamen und guten Weg zur Erreichung dieses Ziels finden", freut sich Frauenministerin Doris Bures über eine "breite Basis von Verbündeten für eine Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt". Bures sieht nach den jüngsten Aussagen von Staatssekretärin Christine Marek und des ÖGB zur Frauenförderung in der Wirtschaft und transparenten Gehaltsstrukturen "jetzt die echte Chance, etwas zu bewegen und endlich reale Chancengleichheit für die Frauen zu erreichen".

Die Überarbeitung des Corporate Governance Codes könnte sich aus Sicht von Bures an den Beispielen Norwegen, Schweden, Spanien und Finnland orientieren. Dort wurde in den Code, der eine Selbstverpflichtung von Unternehmen darstellt, eine ausgewogene Verteilung beider Geschlechter aufgenommen. Unternehmen, die das nicht tun, müssen begründen, warum.

Transparente Gehaltsstrukturen in Unternehmen könnten vieles an Bewusstsein schaffen und so Veränderung bringen: "Wenn klar ersichtlich ist, wie sich die Gehälter, die Arbeitszeit und die Angebote zur Weiterbildung in einem Unternehmen auf Frauen und Männer aufteilen, ist das der erste Schritt zur ausgewogeneren Verteilung", sagt Bures, "denn ich gehe nicht davon aus, dass eine Firma bewusst Frauen diskriminiert". In weiterer Folge sollte eine derartige Gehaltstransparenz ein Bonus für die Forschungs- und Wirtschaftsförderung sein. Die Frauenministerin möchte, dass Unternehmen, die frauenfördernde Maßnahmen setzen, mehr aus dem Topf der Forschungs- und Wirtschaftsförderung erhalten.

Bures sieht angesichts des "breiten Bündnisses für Frauenförderung in der Wirtschaft" den bevorstehenden Frauentag "in einem ganz besonders gutem Licht" - "Sehen wir den Frauentag als Auftakt zu einer gemeinsamen Initiative mit der Wirtschaft, um den Frauen endlich die gleichen Chancen in der Arbeitswelt zu geben."

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