• 06.03.2008, 10:13:27
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Bures freut sich über breites Bündnis für Frauenförderung

"Wir haben jetzt die echte Chance, etwas zu bewegen"

Wien (OTS) - "Wir haben ein gemeinsames Ziel und wir werden einen
gemeinsamen und guten Weg zur Erreichung dieses Ziels finden", freut
sich Frauenministerin Doris Bures über eine "breite Basis von
Verbündeten für eine Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt".
Bures sieht nach den jüngsten Aussagen von Staatssekretärin Christine
Marek und des ÖGB zur Frauenförderung in der Wirtschaft und
transparenten Gehaltsstrukturen "jetzt die echte Chance, etwas zu
bewegen und endlich reale Chancengleichheit für die Frauen zu
erreichen".

Die Überarbeitung des Corporate Governance Codes könnte sich aus
Sicht von Bures an den Beispielen Norwegen, Schweden, Spanien und
Finnland orientieren. Dort wurde in den Code, der eine
Selbstverpflichtung von Unternehmen darstellt, eine ausgewogene
Verteilung beider Geschlechter aufgenommen. Unternehmen, die das
nicht tun, müssen begründen, warum.

Transparente Gehaltsstrukturen in Unternehmen könnten vieles an
Bewusstsein schaffen und so Veränderung bringen: "Wenn klar
ersichtlich ist, wie sich die Gehälter, die Arbeitszeit und die
Angebote zur Weiterbildung in einem Unternehmen auf Frauen und Männer
aufteilen, ist das der erste Schritt zur ausgewogeneren Verteilung",
sagt Bures, "denn ich gehe nicht davon aus, dass eine Firma bewusst
Frauen diskriminiert". In weiterer Folge sollte eine derartige
Gehaltstransparenz ein Bonus für die Forschungs- und
Wirtschaftsförderung sein. Die Frauenministerin möchte, dass
Unternehmen, die frauenfördernde Maßnahmen setzen, mehr aus dem Topf
der Forschungs- und Wirtschaftsförderung erhalten.

Bures sieht angesichts des "breiten Bündnisses für Frauenförderung
in der Wirtschaft" den bevorstehenden Frauentag "in einem ganz
besonders gutem Licht" - "Sehen wir den Frauentag als Auftakt zu
einer gemeinsamen Initiative mit der Wirtschaft, um den Frauen
endlich die gleichen Chancen in der Arbeitswelt zu geben."

Rückfragehinweis:
Susanna Enk
Pressesprecherin der Bundesministerin für Frauen, Medien und Öffentlichen Dienst
Tel. (01) 531 15 - 2132

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NBU

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