• 26.02.2008, 10:37:39
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Werbewirtschaft - Drössler: "Vollständige Abschaffung der Werbeabgabe bleibt oberste Priorität"

Fachverband Werbung & Marktkommunikation stellt klar: "Flugblattsteuer wird nicht akzeptiert"

Wien (PWK132) - "Die Pläne zur Einführung einer
Prospektverteilungsabgabe, die die derzeitige Werbeabgabe ersetzen
sollte, werden von der österreichischen Werbewirtschaft klar
abgelehnt. Das Gesetzesprojekt ist in dieser Form vom Tisch", stellt
Fachverbandsobmann Peter Drössler klar. Der Fachverband Werbung und
Marktkommunikation hat sich als Interessenvertretung der
österreichischen Werbe- und Kommunikationsunternehmen
unmissverständlich gegen diese brancheninterne Umverteilung einer
europaweit einzigartigen Belastung der Werbewirtschaft ausgesprochen.
"Solange seitens des Finanzministeriums keine Bereitschaft vorhanden
ist, über eine echte Entlastung der Branche zu sprechen, werden wir
uns an den Verhandlungen nicht mehr weiter beteiligen." Seitens des
Fachverbandes habe man in den letzten Tagen versucht, die Gespräche
in eine positive Richtung zu lenken, doch sei dazu derzeit kein Wille
des Finanzministeriums zu erkennen. Dies nehme man bedauernd zur
Kenntnis. Der Wermutstropfen: Das bisherige Werbeabgabegesetz bleibt
damit vorerst weiterhin in Kraft.

"Die Streichung der antiquierten Werbeabgabe, eine ersatzlose
Entlastung für die gesamte Wirtschaft und den Standort Österreich
durch die Abschaffung dieses Wachstumshemmnis hat weiter oberste
Priorität!" Im Kampf dafür, ruft Drössler zur Einigkeit auf: "Es
macht keinen Sinn, die klare Linie der Branche, aufgrund von
Partikularinteressen zu verlassen", mahnt er. Für den Fachverband als
einzige gesetzliche Vertretung der Branche stellt er klar: "Niemand
wird uns davon abbringen, klar für die Streichung ein- und
aufzutreten." Dem "Auseinanderdividieren" der Branche durch einzelne
Medienberichte tritt der Fachverband namens seiner 23.000 Mitglieder
eindeutig entgegen.

Eine Rückkehr an den Verhandlungstisch wolle man jedoch nicht ganz
ausschließen: "Für Gespräche über eine spürbare Entlastung der
österreichischen Werbe- und Kommunikationswirtschaft steht der
Fachverband der Politik auch weiterhin als kompetenter
Ansprechpartner zur Verfügung", deponiert der Branchensprecher
abschließend. (JR)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband Werbung & Marktkommunikation
Mag. Markus Deutsch
Tel.: 05 90 900-3539
E-Mail: [email protected]

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