Werbewirtschaft - Drössler: "Vollständige Abschaffung der Werbeabgabe bleibt oberste Priorität"

Fachverband Werbung & Marktkommunikation stellt klar: "Flugblattsteuer wird nicht akzeptiert"

Wien (PWK132) - "Die Pläne zur Einführung einer Prospektverteilungsabgabe, die die derzeitige Werbeabgabe ersetzen sollte, werden von der österreichischen Werbewirtschaft klar abgelehnt. Das Gesetzesprojekt ist in dieser Form vom Tisch", stellt Fachverbandsobmann Peter Drössler klar. Der Fachverband Werbung und Marktkommunikation hat sich als Interessenvertretung der österreichischen Werbe- und Kommunikationsunternehmen unmissverständlich gegen diese brancheninterne Umverteilung einer europaweit einzigartigen Belastung der Werbewirtschaft ausgesprochen. "Solange seitens des Finanzministeriums keine Bereitschaft vorhanden ist, über eine echte Entlastung der Branche zu sprechen, werden wir uns an den Verhandlungen nicht mehr weiter beteiligen." Seitens des Fachverbandes habe man in den letzten Tagen versucht, die Gespräche in eine positive Richtung zu lenken, doch sei dazu derzeit kein Wille des Finanzministeriums zu erkennen. Dies nehme man bedauernd zur Kenntnis. Der Wermutstropfen: Das bisherige Werbeabgabegesetz bleibt damit vorerst weiterhin in Kraft.

"Die Streichung der antiquierten Werbeabgabe, eine ersatzlose Entlastung für die gesamte Wirtschaft und den Standort Österreich durch die Abschaffung dieses Wachstumshemmnis hat weiter oberste Priorität!" Im Kampf dafür, ruft Drössler zur Einigkeit auf: "Es macht keinen Sinn, die klare Linie der Branche, aufgrund von Partikularinteressen zu verlassen", mahnt er. Für den Fachverband als einzige gesetzliche Vertretung der Branche stellt er klar: "Niemand wird uns davon abbringen, klar für die Streichung ein- und aufzutreten." Dem "Auseinanderdividieren" der Branche durch einzelne Medienberichte tritt der Fachverband namens seiner 23.000 Mitglieder eindeutig entgegen.

Eine Rückkehr an den Verhandlungstisch wolle man jedoch nicht ganz ausschließen: "Für Gespräche über eine spürbare Entlastung der österreichischen Werbe- und Kommunikationswirtschaft steht der Fachverband der Politik auch weiterhin als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung", deponiert der Branchensprecher abschließend. (JR)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband Werbung & Marktkommunikation
Mag. Markus Deutsch
Tel.: 05 90 900-3539
E-Mail: werbung@wko.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0002