• 22.02.2008, 10:22:35
  • /
  • OTS0064 OTW0064

Kdolsky/Enquete: Schritt in die richtige Richtung ...

Innsbruck/Wien (OTS) - Grundsätzlich positiv reagierte der neue
Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf, Mag. Christian Moser, auf die
gestrige Enquete von Familienministerin Andrea Kdolsky als Auftakt
zur Novelle des Jugendwohlfahrtsgesetzes. "Was mein Vorgänger
Wilfried Vyslozil knapp vor Weihnachten noch scharf kritisiert und
enttäuscht als Entwurf für eine "Mini-Novelle" bezeichnet hat, geht
nun doch in eine neue positive Richtung. Denn Kdolsky sprach vor den
rund 400 Teilnehmern der Enquete von Plänen für eine große Reform, um
das Jugendwohlfahrtsgesetz den Anforderungen des 21. Jahrhunderts
anzupassen.

Wichtige Themen, die SOS-Kinderdorf in einem Positionspapier zur
Novelle der Jugendwohlfahrt gemeinsam mit anderen Partnern als
"Interessengemeinschaft Chancengesetz" einfordert, sind bei der
Enquete klar angesprochen worden: u.a. Prävention als wichtiges
Thema, die Beteiligung von Experten, Interessensgruppen und NGO`s an
den drei Arbeitsgruppen im Ministerium sowie die Neustrukturierung
der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern und ressortübergreifende
Finanzierungsmodelle. SOS-Kinderdorf bedauert aber, dass die wichtige
Frage der Maßnahmen für über 18 Jährige ("Jung-Erwachsenen-Hilfe")
ausgeklammert blieb.

Trotzdem freut sich SOS-Kinderdorf-Geschäftsführer Christian Moser
über die klaren Signale in Richtung einer echten groß angelegten
Novelle des Jugendwohlfahrtsgesetzes als Schritt in die richtige
Richtung. Entscheidend seien aber, so Moser, nicht Worte, sondern
konkrete Taten bei der Umsetzung in den Arbeitskreisen. "Ich hoffe
hier auf einen breit angelegten Prozess unter Einbindung aller
relevanten Systempartner und Experten sowie auch Praktikern, die
täglich mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten - und den
betroffenen jungen Menschen selbst", so Moser.

SOS-Kinderdorf möchte am Prozess zur Novelle des
Jugendwohlfahrtsgesetzes weiter aktiv teilnehmen, bietet seine
Zusammenarbeit in den Arbeitskreisen an und hofft auf entsprechende
Möglichkeiten zur Beteiligung. Mehr Infos zum Positionspapier von
SOS-Kinderdorf und der Interessensgemeinschaft Chancengesetz auf
www.sos-kinderdorf.at

Rückfragehinweis:

DSA Michael Gnauer, SOS-Kinderdorf 
   Chancengesetz / JWG / Vernetzung
   [email protected]
   Tel. 0676-9229393
   
   Viktor Trager, SOS-Kinderdorf/Presse
   Tel. 0512/5918-221 (mobil: 0676/88144201)
   [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SOS

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel