• 20.02.2008, 10:08:23
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Rudas fordert Trendumkehr in Richtung gelebte gesellschaftliche Solidarität

Entsolidarisierung in der Gesellschaft führt zu erhöhtem Druck bei jungen Menschen

Wien (OTS) - "Die immer unübersichtlichere Gesellschaft und eine
schnelllebigere Welt führen dazu, dass Kinder und Jugendlichen unter
einem größeren Druck und verstärktem Stress stehen", betont die
Kinder- und Jugendsprecherin der SPÖ Laura Rudas gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst anlässlich der Präsentation von Daten des
österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie. Medien berichten
davon, dass 35 Prozent der 6- bis 14-Jährigen angeben, an
Depressionen zu leiden, acht Prozent denken an Selbstmord. Zwei
Drittel der Jugendlichen geben an unter massivem Stress zu stehen.
Das Gesundheitsministerium hatte die Verantwortung betreffend einer
zentralen Forderung des Bundesverbands für Psychotherapie von sich
gewiesen. "Nur zu erklären, man sei nicht zuständig, ist zuwenig",
kritisierte Rudas. ****

Als Gründe für den erhöhten Druck und Stress bei jungen Menschen
werden unter anderem der Leistungs- und Konkurrenzdruck in der Schule
und eine Tendenz zur Entsolidarisierung in der Gesellschaft genannt.
"Den jungen Menschen von heute muss das gleiche Recht auf eine
altersangemesse Kindheit und Jugend eingeräumt werden. Dieses Recht
gilt es mit allen Mitteln einzufordern und zu verteidigen. Deswegen
muss es zu einer Trendumkehr in Richtung gelebte gesellschaftliche
Solidarität kommen", so Rudas abschließend. (Schluss) sl

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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