Rudas fordert Trendumkehr in Richtung gelebte gesellschaftliche Solidarität

Entsolidarisierung in der Gesellschaft führt zu erhöhtem Druck bei jungen Menschen

Wien (OTS) - "Die immer unübersichtlichere Gesellschaft und eine schnelllebigere Welt führen dazu, dass Kinder und Jugendlichen unter einem größeren Druck und verstärktem Stress stehen", betont die Kinder- und Jugendsprecherin der SPÖ Laura Rudas gegenüber dem SPÖ-Pressedienst anlässlich der Präsentation von Daten des österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie. Medien berichten davon, dass 35 Prozent der 6- bis 14-Jährigen angeben, an Depressionen zu leiden, acht Prozent denken an Selbstmord. Zwei Drittel der Jugendlichen geben an unter massivem Stress zu stehen. Das Gesundheitsministerium hatte die Verantwortung betreffend einer zentralen Forderung des Bundesverbands für Psychotherapie von sich gewiesen. "Nur zu erklären, man sei nicht zuständig, ist zuwenig", kritisierte Rudas. ****

Als Gründe für den erhöhten Druck und Stress bei jungen Menschen werden unter anderem der Leistungs- und Konkurrenzdruck in der Schule und eine Tendenz zur Entsolidarisierung in der Gesellschaft genannt. "Den jungen Menschen von heute muss das gleiche Recht auf eine altersangemesse Kindheit und Jugend eingeräumt werden. Dieses Recht gilt es mit allen Mitteln einzufordern und zu verteidigen. Deswegen muss es zu einer Trendumkehr in Richtung gelebte gesellschaftliche Solidarität kommen", so Rudas abschließend. (Schluss) sl

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