• 18.02.2008, 10:32:46
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Mehr Chancen durch Lehrlingsausbildung bei den ÖBB

Wien (OTS) - Mehr Chancen durch Lehrlingsausbildung bei den ÖBB

ÖBB bieten benachteiligten Jugendlichen eine Chance
(Wien, 18.2.2008) Als einer der größten Lehrlingsausbilder mit 1.635
Lehrlingen bieten die ÖBB höchste Qualität in der Berufsausbildung.
Die ÖBB sind sich aber auch ihrer sozialen Verantwortung bewusst und
bieten die Möglichkeit der "Integrierten Berufsausbildung" für
benachteiligte Jugendliche. Dass dieses Modell bei den ÖBB
hervorragend funktioniert, davon konnten sich Werner Faymann, BM für
Verkehr, Innovation und Technologie, Erwin Buchinger, BM für Soziales
und Konsumentenschutz und Laura Rudas, Nationalratsabgeordnete und
Kinder- und Jugendsprecherin der SPÖ, heute während eines Besuchs der
ÖBB-Lehrwerkstätte in Wien-Floridsdorf überzeugen.

Integrative Berufsausbildung - eine Chance für benachteiligte
Jugendliche
Seit mehreren Jahren bieten die ÖBB die Möglichkeit der "Integrierten
Berufs¬ausbildung" (IBA) für "benachteiligte" Jugendliche im
Lehrberuf "Metallbearbeitung" an.

"Unternehmen haben eine moralische Pflicht gegenüber benachteiligten
Jugendlichen - auch diese sollen die Chance auf eine Berufsausbildung
mit Zukunft erhalten. Als Sozialminister freut es mich besonders,
dass sich das Modell der Integrativen Berufsausbildung bei den ÖBB
erfolgreich etabliert hat. Diese Jugendliche können damit
anschließend besser in den Arbeitsmarkt integriert werden ", so
Buchinger.

"Diese Jugendlichen sind uns besonders wichtig, daher haben bei
diesem Modell ein Verhältnis 1 Ausbildner zu 8 Lehrlingen, im
Normalfall ist das Verhältnis 1:15 " erklärt Franz Nigl,
Geschäftsführer der ÖBB-Dienstleistungs GbmH. "Für die daraus
entstehenden Zusatzkosten kommen wir gerne auf, da wir dies als
unseren Beitrag zur sozialen Verantwortung sehen." Bei der Ausbildung
legen die ÖBB großen Wert auf Integration: Vor allem bei der
Maschinenausbildung werden Gruppen (Regellehrlinge und IBA-Lehrlinge)
zu Teams zusammengefasst. Zusätzlich gibt es gemeinsame erlebnis- und
sozialpädagogische Maßnahmen.

Damit die IBA-Lehrlinge zu einem Abschluss kommen, haben sie zwei
Möglichkeiten, nämlich die der verlängerten Lehrzeit und die der
Teilqualifizierung. Die Zahl der Drop-Outs, also jener Jugendlichen,
die ihre Ausbildung vorzeitig beendet haben, ist äußerst gering: Bei
32 IBA-Lehrlingen gab es erst 3 Abgänge (was 10 Prozent entspricht).
"Darauf sind wir besonders stolz, da wir mit diesem niedrigen Wert
weit unter dem österreichische Wert von ca. 60 % liegen" so Nigl.

Hohe Qualität der Ausbildung
In Österreich gibt es derzeit ca. 126.000 Lehrlinge in 39.400
Lehrbetrieben, das heißt pro Betrieb werden 3,2 Lehrlinge
ausgebildet. Die ÖBB bilden 1.635 Lehrlinge aus, das sind 1,3 % aller
Lehrlinge in Österreich.

Pro Jahr bieten die ÖBB rund 360 Lehrlingen Top-Qualität in der
Lehrlingsausbildung: Das bestätigen Jahr für Jahr die zahlreiche
Medaillen bei Lehrlingswettbewerben sowie die erst kürzlich zum
zweiten Mal vom BMWA verliehende staatliche Auszeichnung. "Als
Verkehrsminister bin ich stolz auf diese hohe Qualität der
Ausbildung", so Faymann, "denn die ÖBB und die gesamte
Transportwirtschaft brauchen bestausgebildete Fachkräfte für die
Zukunft, die den hohen technologischen Anforderungen gewachsen sind."
Auch zahlreiche renommierte Unternehmen der Transportwirtschaft
wissen diese hohen Ausbildungsstandards zu schätzen und verlagern
Ausbildungsmodule bzw. ganze Jahreslehrgänge an die ÖBB, wie etwa
ÖSWAG Maschinenbau, AL-KO oder auch das Österreichische Bundesheer.

Hoher Mädchenanteil bei den Lehrlingen
Die ÖBB haben sich in den vergangenen Jahren bei der Lehrlingssuche
speziell an Mädchen gewendet. Bereits 14,3 % der ÖBB-Lehrlinge (233
von 1635) sind weiblich. Damit ist der Frauenanteil doppelt so hoch
wie in anderen vergleichbaren Konzernen. Im September 2007 startete
91 junge Mädchen ihre Lehre bei den ÖBB, 32 davon im technischen
Bereich und 59 in kaufmännischen Berufen.

ÖBB setzen auf Lehrlinge - Bewerbungsfrist läuft noch bis 22.
Februar!
Die ÖBB bieten derzeit 19 Lehrberufe an - 11 davon technisch- bzw.
verkehrsorientiert, 7 weitere verkehrs- bzw. technikorientierte
Lehrberufe sind in Planung. Die Praxisnähe der Lehrausbildung
ermöglicht nach Abschluss der Lehre eine rasche Integration in den
Betrieb sowie eine schnelle Übernahme verantwortungsvoller Aufgaben.
Die Bewerbungsfrist für einen Berufseinstieg als Lehrling bei den ÖBB
läuft noch bis 22. Februar. Auch Mädchen sind willkommen - bereits
14,3 Prozent der ÖBB-Lehrlinge sind weiblich!

Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsanbieter sorgt der ÖBB Konzern
österreichweit für den umweltfreundlichen Transport von Menschen und
Gütern. Mit 42.951 MitarbeiterInnen. Gesamterträgen von 5,466 Mrd.
EUR und einem Investitionsvolumen von 2,049 Mrd. EUR im Jahr 2006 ist
der ÖBB-Konzern einer der größten Arbeitgeber des Landes und ein
wichtiger wirtschaftlicher Impulsgeber. Im Jahr 2006 wurden von den
ÖBB 443 Mio. Fahrgäste und 93 Mio. Tonnen Güter transportiert.
Strategische Leitgesellschaft des ÖBB-Konzerns ist die ÖBB-Holding
AG.

Rückfragehinweis:

Angelika Feigl
Mediensprecherin Bundesminister Werner Faymann
Tel.: 01 711 62 65-8121, Mobil: 0664/8428080
E-Mail: [email protected]

Gisela Kirchler Lidy
Pressesprecherin Bundesminister Erwin Buchinger
Tel. 01 100-2249
E-Mail: [email protected]

Herbert Ofner
ÖBB-Holding AG, Konzernkommunikation
Pressesprecher Wien
Tel.: 01 93000-44278, Mobil: 0664/617 15 11
E-Mail: [email protected]

Rückfragehinweis:
ÖBB-Holding AG
Konzernkommunikation
Tel: +43/1/93000-44075
mailto:[email protected]

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