Mehr Chancen durch Lehrlingsausbildung bei den ÖBB

Wien (OTS) - Mehr Chancen durch Lehrlingsausbildung bei den ÖBB

ÖBB bieten benachteiligten Jugendlichen eine Chance
(Wien, 18.2.2008) Als einer der größten Lehrlingsausbilder mit 1.635 Lehrlingen bieten die ÖBB höchste Qualität in der Berufsausbildung. Die ÖBB sind sich aber auch ihrer sozialen Verantwortung bewusst und bieten die Möglichkeit der "Integrierten Berufsausbildung" für benachteiligte Jugendliche. Dass dieses Modell bei den ÖBB hervorragend funktioniert, davon konnten sich Werner Faymann, BM für Verkehr, Innovation und Technologie, Erwin Buchinger, BM für Soziales und Konsumentenschutz und Laura Rudas, Nationalratsabgeordnete und Kinder- und Jugendsprecherin der SPÖ, heute während eines Besuchs der ÖBB-Lehrwerkstätte in Wien-Floridsdorf überzeugen.

Integrative Berufsausbildung - eine Chance für benachteiligte Jugendliche
Seit mehreren Jahren bieten die ÖBB die Möglichkeit der "Integrierten Berufs¬ausbildung" (IBA) für "benachteiligte" Jugendliche im Lehrberuf "Metallbearbeitung" an.

"Unternehmen haben eine moralische Pflicht gegenüber benachteiligten Jugendlichen - auch diese sollen die Chance auf eine Berufsausbildung mit Zukunft erhalten. Als Sozialminister freut es mich besonders, dass sich das Modell der Integrativen Berufsausbildung bei den ÖBB erfolgreich etabliert hat. Diese Jugendliche können damit anschließend besser in den Arbeitsmarkt integriert werden ", so Buchinger.

"Diese Jugendlichen sind uns besonders wichtig, daher haben bei diesem Modell ein Verhältnis 1 Ausbildner zu 8 Lehrlingen, im Normalfall ist das Verhältnis 1:15 " erklärt Franz Nigl, Geschäftsführer der ÖBB-Dienstleistungs GbmH. "Für die daraus entstehenden Zusatzkosten kommen wir gerne auf, da wir dies als unseren Beitrag zur sozialen Verantwortung sehen." Bei der Ausbildung legen die ÖBB großen Wert auf Integration: Vor allem bei der Maschinenausbildung werden Gruppen (Regellehrlinge und IBA-Lehrlinge) zu Teams zusammengefasst. Zusätzlich gibt es gemeinsame erlebnis- und sozialpädagogische Maßnahmen.

Damit die IBA-Lehrlinge zu einem Abschluss kommen, haben sie zwei Möglichkeiten, nämlich die der verlängerten Lehrzeit und die der Teilqualifizierung. Die Zahl der Drop-Outs, also jener Jugendlichen, die ihre Ausbildung vorzeitig beendet haben, ist äußerst gering: Bei 32 IBA-Lehrlingen gab es erst 3 Abgänge (was 10 Prozent entspricht). "Darauf sind wir besonders stolz, da wir mit diesem niedrigen Wert weit unter dem österreichische Wert von ca. 60 % liegen" so Nigl.

Hohe Qualität der Ausbildung
In Österreich gibt es derzeit ca. 126.000 Lehrlinge in 39.400 Lehrbetrieben, das heißt pro Betrieb werden 3,2 Lehrlinge ausgebildet. Die ÖBB bilden 1.635 Lehrlinge aus, das sind 1,3 % aller Lehrlinge in Österreich.

Pro Jahr bieten die ÖBB rund 360 Lehrlingen Top-Qualität in der Lehrlingsausbildung: Das bestätigen Jahr für Jahr die zahlreiche Medaillen bei Lehrlingswettbewerben sowie die erst kürzlich zum zweiten Mal vom BMWA verliehende staatliche Auszeichnung. "Als Verkehrsminister bin ich stolz auf diese hohe Qualität der Ausbildung", so Faymann, "denn die ÖBB und die gesamte Transportwirtschaft brauchen bestausgebildete Fachkräfte für die Zukunft, die den hohen technologischen Anforderungen gewachsen sind." Auch zahlreiche renommierte Unternehmen der Transportwirtschaft wissen diese hohen Ausbildungsstandards zu schätzen und verlagern Ausbildungsmodule bzw. ganze Jahreslehrgänge an die ÖBB, wie etwa ÖSWAG Maschinenbau, AL-KO oder auch das Österreichische Bundesheer.

Hoher Mädchenanteil bei den Lehrlingen
Die ÖBB haben sich in den vergangenen Jahren bei der Lehrlingssuche speziell an Mädchen gewendet. Bereits 14,3 % der ÖBB-Lehrlinge (233 von 1635) sind weiblich. Damit ist der Frauenanteil doppelt so hoch wie in anderen vergleichbaren Konzernen. Im September 2007 startete 91 junge Mädchen ihre Lehre bei den ÖBB, 32 davon im technischen Bereich und 59 in kaufmännischen Berufen.

ÖBB setzen auf Lehrlinge - Bewerbungsfrist läuft noch bis 22. Februar!
Die ÖBB bieten derzeit 19 Lehrberufe an - 11 davon technisch- bzw. verkehrsorientiert, 7 weitere verkehrs- bzw. technikorientierte Lehrberufe sind in Planung. Die Praxisnähe der Lehrausbildung ermöglicht nach Abschluss der Lehre eine rasche Integration in den Betrieb sowie eine schnelle Übernahme verantwortungsvoller Aufgaben. Die Bewerbungsfrist für einen Berufseinstieg als Lehrling bei den ÖBB läuft noch bis 22. Februar. Auch Mädchen sind willkommen - bereits 14,3 Prozent der ÖBB-Lehrlinge sind weiblich!

Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsanbieter sorgt der ÖBB Konzern österreichweit für den umweltfreundlichen Transport von Menschen und Gütern. Mit 42.951 MitarbeiterInnen. Gesamterträgen von 5,466 Mrd. EUR und einem Investitionsvolumen von 2,049 Mrd. EUR im Jahr 2006 ist der ÖBB-Konzern einer der größten Arbeitgeber des Landes und ein wichtiger wirtschaftlicher Impulsgeber. Im Jahr 2006 wurden von den ÖBB 443 Mio. Fahrgäste und 93 Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des ÖBB-Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

Rückfragehinweis:

Angelika Feigl
Mediensprecherin Bundesminister Werner Faymann
Tel.: 01 711 62 65-8121, Mobil: 0664/8428080
E-Mail: angelika.feigl@bmvit.gv.at

Gisela Kirchler Lidy
Pressesprecherin Bundesminister Erwin Buchinger
Tel. 01 100-2249
E-Mail: gisela.kirchler@bmsg.gv.at

Herbert Ofner
ÖBB-Holding AG, Konzernkommunikation
Pressesprecher Wien
Tel.: 01 93000-44278, Mobil: 0664/617 15 11
E-Mail: herbert.ofner@oebb.at

Rückfragen & Kontakt:

ÖBB-Holding AG
Konzernkommunikation
Tel: +43/1/93000-44075
holding@oebb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB0003