- 14.02.2008, 14:11:34
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Leopold Museum-Privatstiftung: Klarstellung der Leopold Museum-Privatstiftung zur Aussendung der Grünen (Zinggl) OTS 116 vom 13.2.08
Wien (OTS) - Die Leopold Museum-Privatstiftung verdankt ihre
Kunstsammlung der bedeutendsten Schenkung von Kunst seit Bestehen der
Republik durch eine Privatperson. Als einziges Museum Österreichs
veröffentlicht das Leopold Museum seit Mai 2001 den jeweiligen Stand
seiner Provenienzforschung im Internet (http://www.leopoldmuseum.org
- Die Sammlung Leopold - >Provenienzforschung -> zur
Provenienzdatenbank). Es ist bestrebt, die Herkunft seiner Kunstwerke
möglichst lückenlos zu erforschen und transparent zu machen.
Wolfgang Zinggl, Kultursprecher der Grünen, ignoriert die
Provenienzfoschung des Leopold Museums zu gerne. Obwohl er um das
rechtliche Schicksal des Bildes "Häuser am Meer von Egon Schiele
(L.M. Inv. Nr. 452) bestens Bescheid weiß, gibt er wiederholt
politisch motivierte Statements ab, die weder den Tatsachen noch der
geltenden österreichischen Rechtslage entsprechen. Zur Klarstellung:
Der Sammler Rudolf Leopold hat 1953 die "Häuser am Meer von einer
Wiener Privatperson im Wissen um deren Eigentum rechtmäßig erworben.
Er hatte keine Ahnung, dass das Bild vor dem Jahr 1938 Jenny Steiner
gehört haben sollte. Davon erfuhr er erst 1998, als die Archive
geöffnet wurden. Damals war das Bild bereits im Bestand der Leopold
Museum-Privatstiftung.
Ein Rechtsanspruch Dritter besteht daher nicht, auch wenn ihn
Zinggl gerne "herbeipolemisieren und BM Schmied "andienen möchte. Die
Stiftung wird alle konstruktiven Vorschläge offen diskutieren, von
den "Grünen ist bisher noch keiner geäußert worden.
Das von der Bundesstaatsanwaltschaft New York angestrengte
Verfahren "Vereinigte Staaten gegen Porträt Wally ist nach
übereinstimmender Expertenmeinung sowohl nach österreichischen als
auch nach amerikanischen Bestimmungen rechtswidrig. Die Leopold
Museum-Privatstiftung sieht daher bislang keine Alternative dazu, als
das Verfahren zu führen und das bevorstehende Urteil abzuwarten. Die
Verfahrenskosten muss die Stiftung selbst verdienen; die Subventionen
des Bundes zum Betrieb des Museums wurden seit dessen Bestehen nicht
erhöht.
Rückfragehinweis:
Mag. Klaus Pokorny Presse / Public Relations Leopold Museum-Privatstiftung MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien Tel.: 0043 1 525 70 - 1507 Fax: 0043 1 525 70 - 1500 mailto:[email protected] www.leopoldmuseum.org Dr. Robert Holzbauer Leiter Provenienzforschung mailto:[email protected]
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