• 08.02.2008, 10:00:00
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  • OTS0066 OTW0066

Monatliche Kriminalstatistik des BM.I - Jänner 2008

Kriminalität in Österreich sinkt um 11,8 % bei gleichzeitig steigender Aufklärungsquote

Wien (OTS) - Im Jänner 2008 wurden in Österreich 44.328 Straftaten
angezeigt. Das sind um 5.944 Straftaten bzw. 11,8 Prozent weniger als
im Vergleichzeitraum des Vorjahres.

Die Aufklärungsquote ist gegenüber dem Vergleichswert des letzten
Jahres um 0,3 Prozentpunkte auf 37,6 Prozent gestiegen.

Dieser positive Trend ist zum Beispiel in der Steiermark besonders
deutlich ersichtlich: die Steiermark kann auf einen
Kriminalitätsrückgang von 24,1 Prozent verweisen. Niederösterreich
liegt im Bundesländerranking mit einem Rückgang von 22 Prozent an
zweiter Stelle. Aber auch in Wien konnte der kontinuierliche
Kriminalitätsrückgang der letzten Monate mit einem Minus von 2,4
Prozent fortgesetzt werden.

Aus dem Vergleichsergebnis (Jänner 2005/Jänner 2006/Jänner
2007/Jänner 2008) der angezeigten Delikte lässt sich erkennen, dass
das Ergebnis des Jänner 2008 eine sehr erfreuliche Entwicklung der
Kriminalität im mehrjährigen Vergleich zeigt.

Wir liegen im Jänner 2008 mit 44.328 angezeigten Delikten besser
als im Jänner 2005 (48.136 Delikte), im Jänner 2006 (46.843
Delikte) und im Jänner 2007 (50.272 Delikte).

Festzuhalten ist natürlich immer - unabhängig davon, ob positive
oder negative Entwicklung - dass es sich um ein Ergebnis mit einem
einmonatigen Beobachtungszeitraum handelt, sodass daraus nur bedingt
Rückschlüsse gezogen werden können.

"Die aktuelle Entwicklung freut mich besonders in Hinblick auf die
mit 21.12.2007 erfolgte Schengenerweiterung. Sie zeigt, dass wir in
Vorbereitung der Schengenerweiterung richtige und wichtige Schritte
auf internationaler und nationaler Ebene gesetzt haben" so
Innenminister Günther Platter, der weiter ausführt: "Diese Erfolge
spiegeln die Anstrengungen wieder, die bereits im vergangen Jahr in
Prävention und Kriminalitätsbekämpfung geflossen sind. Zum einen sind
das die Strategievereinbarungen, die zwischen dem Bundeskriminalamt
und den Länderverantwortlichen geschlossen wurden, zum anderen jene
Maßnahmen, die anlässlich der Erweiterung des Schengenraumes
getroffen wurden. Der Ausbau des Schengener Informationssystems
(SIS) und die Ausgleichsmaßnahmen (AGM) seien hier besonders
hervorgehoben".

Österreich - Gesamt

Angezeigte Fälle               Jänner   Jänner  Veränderung in %
                               2007     2008   
 Bundesländer   
 Burgenland                     779       622               -20.2
 Kärnten                      2,532     2,083               -17.7
 Niederösterreich             7,585     5,918               -22.0
 Oberösterreich               6,458     5,955                -7.8
 Salzburg                     3,524     3,057               -13.3
 Steiermark                   5,317     4,037               -24.1
 Tirol                        4,722     4,064               -13.9
 Vorarlberg                   1,877     1,530               -18.5
 Wien                         17,478   17,062                -2.4
 Gesamt                       50,272   44,328               -11.8

Österreich - Gesamt

Geklärte Fälle                  Jänner   Jänner  Veränderung in %
 
 Bundesländer   
 Burgenland                       403      348              -13.6
 Kärnten                        1,128      949              -15.9
 Niederösterreich               2,866    2,410              -15.9
 Oberösterreich                 3,116    2,893               -7.2
 Salzburg                       1,208    1,178               -2.5
 Steiermark                     2,391    1,768              -26.1
 Tirol                          1,874    1,608              -14.2
 Vorarlberg                       984      774              -21.3
 Wien                           4,786    4,728               -1.2
 Gesamt                        18,756   16,656              -11.2

Österreich - Gesamt

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