- 08.02.2008, 09:28:42
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Kärntner "Lakeside Labs": Wissenschaftlicher Beirat konstituiert
LH Haider: Kärnten ist erfolgreicher Technologiestandort
Klagenfurt (LPD) - Für die "Lakeside Labs", Kärntens neues
IKT-Forschungszentrum, wurde am Donnerstagabend der offizielle
Startschuss gegeben. Es konstituierte sich der wissenschaftliche
Beirat, dessen Vorsitz Jörg Eberspächer von der Technischen
Universität München übernahm. Wissenschaftlich-Technischer Leiter der
"Labs" ist Christian Bettstetter von der Uni Klagenfurt, als
kaufmännische Geschäftsführerin wurde Claudia Brüggler vorgestellt.
Der Beirat beurteilte in seiner ersten Sitzung auch schon erste große
Forschungsprojekte, Schwerpunkt dabei sind die so genannten
"selbstorganisierenden vernetzten Systeme". Für mehrere Vertreter aus
Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft gab es danach im
Lakesidepark eine kurze Präsentation der "Lakeside Labs".
Technologiereferent Landeshauptmann Jörg Haider verwies auf die
ausgezeichnete und erfolgreiche Entwicklung Kärntens als
Technologieland. Nach dem Bau des Lakesideparks und den technischen
Stiftungsprofessuren an der Uni Klagenfurt seien die "Lakeside Labs"
der nächste wichtige Schritt. Wie Haider erklärte, stehen für das
"jüngste Baby im Forschungsbereich" für die nächsten fünf Jahre 22
Mio. Euro von Land, Bund und EU bereit. Heimische und internationale
Betriebe sollen die Forschungseinrichtung für Informations- und
Kommunikationstechnologien (IKT) nutzen können. Haider ist auch
Obmann des Trägervereins der "Lakeside Labs". Der Verein wolle ein
"Schutzschild für die Lakeside-Forscher" bieten, betonte der
Landeshauptmann.
Bei der gestrigen Präsentation referierte Beiratsmitglied Hermann
Kopetz von der TU Wien über "Aktuelle Herausforderungen an die
IT-Forschung". Der Wissenschaftlich-Technische Leiter Christian
Bettstetter sprach über "Die Vernetzung der Dinge" und stellte kurz
die ersten Forschungsprojekte der "Lakeside Labs" vor. "Personal
Safety" solle ein wichtiger Schwerpunkt sein, es gehe um
Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Katastrophenmanagement und
Automobile Sicherheit. Hans Schönegger, Vorstand des Kärntner
Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF), ging auf die Ziele des
Forschungsstandortes Kärnten ein.
Den wissenschaftlichen Beirat der "Lakeside Labs" bilden
Vorsitzender Jörg Eberspächer von der TU München, Reinhard Göbl vom
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Erwin
Toplak von der Kapsch TrafficCom AG, Hermann Kopetz von der TU Wien
und Klaus Pseiner von der Österreichischen
ForschungsförderungsgesellschaftmbH (FFG).
Der "Lakeside Labs"-Präsentation folgte seitens der Kärntner
Landesregierung auch Landesrat Reinhart Rohr.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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