- 30.01.2008, 18:05:06
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Kranzl: Klimaschutz ist Herausforderung der nächsten Jahrzehnte
Regierung geht bei Klimapolitik in richtige Richtung
Wien (SK) - Es sei eine "Tatsache, dass sich das Klima wesentlich
verändern wird, wenn die CO2-Belastung so bleibt, wie sie ist",
betonte Staatssekretärin Christa Kranzl am Mittwoch im Parlament.
Neben Sturmkatastrophen, Hochwasser, einer Erderwärmung um bis zu 6
Grad, dem Rückgang der Gletscher, ziehe dieses Szenario auch
gesundheitliche Schäden für die Menschen nach sich, erklärte Kranzl.
Die Bundesregierung sei sich bewusst, dass "der Klimaschutz die große
Herausforderung der nächsten Jahrzehnte" sei, deshalb habe man im
Regierungsprogramm Ziele vereinbart, die schon in die "richtige
Richtung" gingen. Dennoch wird es nie "ein Rezept für alles geben,
sondern nur ein Bündel von Maßnahmen" könne helfen. ****
Als Beispiele zur Erreichung der Klimaziele nannte Kranzl:
Energieeffizienz, Gebäudegestaltung und Bewusstseinsbildung. Die
Energieeffizienz betreffend, müsse "eine Strategie des gesamten
Energiepfades, von der Ressource bis zum Konsumenten" entwickelt
werden, erweitert durch einen bewussteren Umgang mit Energie des
Einzelnen und eine intelligente Energienutzung, auch im Bereich der
Raumplanung. Gerade im Bereich der Raumplanung könne man die
natürlichen Ressourcen optimal nutzen. Kranzl bekannte sich "zu
Solartechnik und zur Forcierung von Photovoltaik". Eine win-win
Situation stelle eine verstärkte Forschung und Entwicklung im Bereich
dieser Technologien dar, "wenn Österreich erster bei der Entwicklung
ist, dann wartet ein ganzer europäischer, oder auch globaler Markt
auf die Produkte". Dieser Wirtschaftsbereich würde boomen, so die
Staatsekretärin.
Bezugnehmend auf die Gebäudegestaltung erklärte Kranzl, dass "die
Wohnbauförderung in Bezug auf neue Technologien, wie den
Passivhausbau, stärker adaptiert werden müsse". Kranzl verwies
hierbei auf das Projekt "Haus der Zukunft" im Bundesministerium für
Verkehr, Infrastruktur und Technologie. Der Hauptverursacher von CO2
seien "wir selbst, in den eigenen vier Wänden", so Kranzl, sie selbst
habe eine Idee, die in die Richtung "mein Haus als Kraftwerk" ginge,
wo man den Hauptteil der genutzten Energie aus der Natur holt. Im
Bereich des Verkehrs sage die Staatssekretärin "der Straße den Kampf
an" und werde alles daran setzen, den Güterverkehr von der Strasse
auf die Schiene oder den Wasserweg zu bringen.
Abschließend betonte Kranzl die Wichtigkeit der
Bewusstseinsbildung, "wir sind gefordert jeden einzelnen zu
motivieren mehr auf den öffentlichen Verkehr zurückzugreifen". Da
die Problematik alle betreffe, sei Kranzl "für nützliche Vorschläge
offen und werde auch die Energiesprecher der Parteien zu einem
Gespräch einladen", so Kranzl. (Schluss) ar
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Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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