- 30.01.2008, 15:15:25
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Brinek: Mehr Geld fürs Studieren für mehr Studierende
100 Prozent mehr Geld - 50 Prozent mehr BezieherInnen
Wien (ÖVP-PK) - Mehr Geld fürs Studieren, das noch dazu mehr
BezieherInnen erhalten - so fasste ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.
Dr. Gertrude Brinek den Beschluss zum Studienförderungsgesetz 1992
zusammen, der heute, Mittwoch, auf der Tagesordnung des Nationalrates
steht. Nach der linearen Erhöhung der Studienförderung um 12 Prozent
bedeutet die nun vorliegende Novelle, dass es im Jahr 2008 gegenüber
dem Jahr 2000 um 50 Prozent mehr BezieherInnen und 100 Prozent mehr
Geld gibt. Insgesamt wurden die Mittel zwischen 2000 und 2008 von 105
auf 205 Millionen Euro erhöht. ****
"Mit der Anhebung der Einkommensgrenze im Studienförderungsgesetz und
die dadurch erzielte Ausweitung des Bezieherkreises um etwa 5.000
Personen - und die Einbeziehung von Studierenden mit Kind und
behinderte Studierende - wurde eine vielfache Forderung der
Studierenden und Familien erfüllt", so Brinek.
"Um die Flexibilität der Studierenden insbesondere in Europa zu
erhöhen, wird es in Zukunft auch möglich sein, von Beginn an die
Studienförderung auch für das Studium im Ausland zu beziehen." Zudem
erfolge eine Anpassung an die aktuellen Entwicklungen des
Studienrechtes: So werde das "Bolognasystem" insbesondere beim
Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium berücksichtigt und die
Toleranzsemesterregelung ausgeweitet. Außerdem ist eine
Vereinheitlichung der Erfolgsnachweise nach ECTS-(European Credit
Transfer and Accumulation System)-Punkten vorgesehen. Damit wird eine
Verbesserung für den Wechsel von Studienrichtungen und Studienorten
ermöglicht, freut sich Brinek.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at
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