- 30.01.2008, 12:31:05
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Kukacka zur Verkehrssicherheit: Erhöhung des Überwachungsdrucks und der Erwischungswahrscheinlichkeit der richtige Weg!
Wien (ÖVP-PK) - Die österreichische Verkehrssicherheitspolitik ist
auf einem guten Weg, der konsequent weiter gegangen werden muss,
erklärte ÖVP-Verkehrs- und Infrastruktursprecher Abg. Mag. Helmut
Kukacka heute, Mittwoch, anlässlich der gestern von Innenminister
Platter präsentierten Verkehrsüberwachungsbilanz 2007. ****
Kukacka verwies darauf, dass durch die Erhöhung der Kontrollen in
allen Bereichen und den Einsatz modernster technischer Geräte, wie
den digitalen Radargeräten und den Alkoholvortestgeräten, 2007
bedeutend mehr Verkehrsdelikte geahndet werden konnten als noch im
Vorjahr. "Dadurch ist es vor allem zu einer Erhöhung des
Überwachungsdruckes und der Erwischungswahrscheinlichkeit gekommen
und es konnten Raser, Wiederholungstäter und Hochrisikolenker
nachhaltig im Zaum gehalten werden."
Die Ankündigung Platters, den Schwerpunkt der Verkehrsüberwachung auf
Geschwindigkeitskontrollen zu legen, sei eine richtige Zielsetzung,
denn überhöhte Geschwindigkeit sei nach wie vor die häufigste
Unfallursache.
Kukacka verwies darauf, dass trotz einer Verdoppelung der
Alkoholvortests die Anzahl der Alkoholdelikte nur um 2,5 Prozent
gestiegen sei. Überdies habe eine - vom Land Steiermark durchgeführte
- Auswertung der Unfälle mit Personenschaden gezeigt, dass Autofahrer
mit einem Alkoholisierungsgrad zwischen 0,5 und 0,79 Promille für
sieben Prozent der Alkoholunfälle verantwortlich waren. Lenker
zwischen 0,8 und 1,19 Promille verursachten 16 Prozent der
Alkoholunfälle. Im Bereich zwischen 1,2 und 1,59 Promille lag der
Anteil bei 26 Prozent und 39 Prozent der Alkoholunfälle wurden von
Autolenkern mit einem Promillegrad jenseits der 1,6 Promille
verschuldet! Die "Verweigerer" von Alkoholtests verursachten zwölf
Prozent der Alkoholunfälle.
Dies bestätige den Weg der ÖVP, die seit jeher die Meinung vertreten
habe, dass es wenig Wirkung zeigen werde, die Strafen bei
Alkoholdelikten zwischen 0,5 und 0,8 Promille - wo es nur wenige
Unfälle gibt - unverhältnismäßig zu erhöhen. "Wir müssen bei den
Hochrisikolenkern jenseits der 0,8 Promille und bei den
Wiederholungstätern ansetzen!" ist Kukacka überzeugt. Diese müssen
mit strengeren Strafen, härteren Auflagen und Nachschulungen, sowie
längeren Entzugszeiten bestraft werden können.
Aber nicht nur konsequente Strafen leisten einen wichtigen Beitrag
zur Verkehrssicherheit, sagte Kukacka. "Der steigende
Überwachungsdruck durch vermehrten Einsatz von
Verkehrsbeeinflussungsanlagen, die Einrichtung von Section
Control-Abschnitten, strengere Radarkontrollen mit digitalen Geräten
sowie die Anschaffung von 725 Alkoholvortestgeräten sind der richtige
Weg, der konsequent weitergegangen werden muss." Überdies dürften die
Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung der Verkehrsteilnehmer nicht
vernachlässigt werden. "Das Verkehrssicherheitsbewusstsein und die
Devise ‚kein Alkohol am Steuer’ müssen - vor allem bei den jungen
Verkehrsteilnehmern - durch entsprechende Kampagnen, verstärkte
Aufklärung, Schulung und Ausbildung sowie umfassende
Öffentlichkeitsarbeit gestärkt werden!" schloss der
ÖVP-Verkehrssprecher.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at
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