Zusammenarbeit Bus-Schiene hat perfekt funktioniert

Rund 400 Mitarbeiter am Sturm-Wochenende zusätzlich im Einsatz

Wien (OTS) - (Wien, 29. Jänner 08) - Am vergangenen Wochenende verursachte Sturm "Paula" zahlreiche Behinderungen im Zugverkehr in ganz Österreich. In den darauf folgenden Stunden hat der Einsatzplan der ÖBB perfekt funktioniert. Während der unwetterbedingten Unterbrechungen bzw. Ausfälle auf der Südbahn, Westbahn und einigen Nebenbahnen, haben Bus und Schiene Hand in Hand gearbeitet und in kürzester Zeit einen umfassenden Schienenersatzverkehr eingesetzt. Die meisten Einsatzorte bei den ÖBB gab es in der Region Süd (Steiermark, Kärnten), gefolgt von der Region Ost (Wien, Niederösterreich, Burgenland), der Region Nord/Mitte und der Region West. ****

Hervorragende Zusammenarbeit
"Durch die sehr gute Zusammenarbeit im ÖBB Konzern konnten die Behinderungen gering gehalten werden", so Peter Klugar, Vorstandsdirektor der ÖBB-Holding AG. Rund 400 zusätzliche Mitarbeiter waren während des Sturms Paula Tag und Nacht im Einsatz. An 128 Einsatzorten sorgten sie dafür, dass die Störungen so schnell wie möglich behoben wurden und die Fahrgäste ungefährdet ihre Reise fortsetzen konnten. An Bauten, Kraftwerken und Projekten wurden keine nennenswerten Schäden verzeichnet. Das genaue Schadensausmaß kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Personenverkehr wieder auf Schiene
"Vor allem eine rechtzeitige Ressourcenplanung und das Engagement unserer Mitarbeiter gewährleistete, dass der Personenverkehr trotz der Umstände nach Möglichkeit aufrecht blieb", so Stefan Wehinger, Vorstandsdirektor der ÖBB-Personenverkehr AG. So wurden die betrieblichen Störungen innerhalb kürzester Zeit behoben. Von insgesamt 130 Streckunterbrechungen gibt es derzeit nur noch 2 Störungen in ganz Österreich. Dies betrifft einerseits die Südbahn:
Zwischen Mixnitz-Bärenschutzklamm und Frohnleiten gibt es bis voraussichtlich 31.1. einen Schienersatzverkehr für den Nahverkehr, der Fernverkehr wird in Dieseltraktion geführt. Weiters gibt es auf der Rudolfsbahn zwischen Hieflau und Großreifling bis voraussichtlich 30.1. eine Streckunterbrechung. Ein Schienersatzverkehr ist eingerichtet.

104 Busse der ÖBB-Postbus GmbH zusätzlich im Einsatz
In der Steiermark waren am Sonntag 40 Busse im Schienenersatzverkehr im Einsatz, 16 auch noch am Montag, in Kärnten waren es permanent 6 Busse. Auch der Osten Österreichs, Wien, Niederösterreich und Burgenland, war vom Sturm stark betroffen. Dort waren am Sonntag 20 Busse im permanenten Einsatz, am Montag noch elf. Zwei weitere Busse fuhren in Tirol, neun in Oberösterreich. "Die Zusammenarbeit mit den Verkehrsleitungen hat in ganz Österreich perfekt funktioniert", ist Andreas Fuchs, Geschäftsführer der ÖBB-Postbus GmbH sehr zufrieden mit dem konzertierten Einsatz am Wochenende. "Innerhalb kürzester Zeit waren an die 100 zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz und haben damit Österreichweit den öffentlichen Verkehr gesichert."

Modernes Wetterwarnsystem
Die Österreichischen Bundesbahnen verfügen über eines der modernsten Wetterwarnsysteme, um drohende Naturgefahren wie Sturm, Hochwasser oder Schneesturm rechtzeitig erkennen und rasch reagieren zu können. Auf Grund der bestehenden Sturmwarnung für weite Teile Österreichs haben die ÖBB daher alle notwendigen Maßnahmen rechtzeitig eingeleitet.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsanbieter sorgt der ÖBB Konzern Österreichweit für den umweltfreundlichen Transport von Menschen und Gütern. Mit 42.951 MitarbeiterInnen, Gesamterträgen von 5,466 Mrd. EUR und einem Investitionsvolumen von 2,049 Mrd. EUR im Jahr 2006 ist der ÖBB-Konzern einer der größten Arbeitgeber des Landes und ein wichtiger wirtschaftlicher Impulsgeber. Im Jahr 2006 wurden von den ÖBB 443 Mio. Fahrgäste und 93 Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des ÖBB-Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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