- 24.01.2008, 12:47:40
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Firmengründer II: Junge Wirtschaft fordert Wachstumspaket für neue Unternehmen
Gatterer: Nach sozialer Absicherung weiter in Stärkung neuer Unternehmen investieren
Wien (PWK055) - Der Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW),
Harry Gatterer, ist zufrieden mit den anhaltend hohen
Gründungszahlen. Gatterer führt den anhaltenden Trend zur
Selbständigkeit auch auf die Umsetzung einer Forderung der Jungen
Wirtschaft zurück: Die Verbesserung der sozialen Absicherung für
Unternehmer. Diese hat dazu beigetragen, dass viele, die gewartet
haben, den Schritt in die Selbstständigkeit nun gewagt haben.
Um das Wirtschaftswachstum konstant zu halten und neuen, kleinen
Unternehmen mehr Wachstum zu ermöglichen, fordert die JW ein
Wachstumspaket für junge Unternehmen. Folgende Forderungen sind darin
enthalten:
- Keine Lohnnebenkosten für den ersten Mitarbeiter im ersten Jahr
- Freibetrag für die Beteiligung an jungen Unternehmen
- Die Umsetzung der 10.000 Euro GmbH in Österreich
Gatterer verweist auf die Ergebnisse aus einer repräsentativen
Umfrage in Kooperation mit dem market-Institut unter den 35.000 JW
Mitgliedern, wonach jeder dritte junge Unternehmer (34,2%) 2008 mit
einer Erhöhung der Mitarbeiteranzahl rechnet und immerhin knapp 55%
planen, den Mitarbeiterstand konstant zu halten. Die Jungen wollen
also wachsen und neue Mitarbeiter beschäftigen.
Immer mehr kleine Unternehmen haben Bedarf an kapitalextensiven
Lösungen für die richtige Aufstellung ihres Unternehmens. Es besteht
in Europa der Trend, die Rechtsgrundlagen der meist personalistisch
geprägten Private Limited Companies zu reformieren - und vor dieser
Entwicklung darf in Österreich nicht halt gemacht werden. "Unser Ziel
ist es, leistungsfähige, flexible und vor allem kostengünstige
Gesellschaftsformen in Österreich zu etablieren. 10.000 Euro
Startkapital für Kapitalgesellschaften ist in diesem Zusammenhang der
erste wichtige Schritt. In Deutschland hat dieser Schritt einiges
bewegt", so Gatterer.
Damit tolle (jung-) unternehmerische Leistungen auch in Zukunft
möglich sind, brauchen wir entsprechende Rahmenbedingungen. "Der
Wegfall der Diskriminierung beim Jahressechstel muss daher bei einer
künftigen Steuerreform mit Priorität behandelt werden", so Gatterer.
Denn die Mehrheit der Neo-Unternehmer wechsle von der
Unselbständigkeit in die Selbständigkeit und verliere dadurch den
Anspruch auf 13. und 14. Monatsgehalt: "Geld, das jeder
Jungunternehmer gerade in der Anfangsphase dringend etwa für
Investitionen benötigt ", so der JW-Bundesvorsitzende. Aus Sicht der
Jungen Wirtschaft würde diese Steuerbegünstigung zu einer Senkung
der Steuerbelastung ohne großen zusätzlichen Verwaltungsaufwand
führen (1/7 des Unternehmensgewinnes wäre mit 6 % zu versteuern, der
Rest unterliegt dem Tarif). Die Ergebnisse einer Befragung
unterstützen diese Forderung. 62,6 % der jungen Unternehmer sehen
diese Anpassung als dringlichsten Punkt bei einer Steuerreform. (us)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich Junge Wirtschaft | Gründer-Service | Frau in der Wirtschaft Mag. Elisabeth Zehetner Tel: +43 (0)5 90 900 3018 Fax: +43 (0)5 90 900 295 E-Mail: [email protected] http://www.jungewirtschaft.at http://www.gruenderservice.at http://wko.at/unternehmerin
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