- 24.01.2008, 11:25:15
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Toifl: Gewerbe freut sich über deutliches Jungunternehmer-Plus 2007
Leitl-Forderung nach EPU-Wachstumsoffensive wird unterstützt
Wien (PWK052) - "Mit knapp 600 zusätzlichen neu gegründeten
Unternehmen hat die Bundessparte Gewerbe und Handwerk die Nase vorn
unter den Jungunternehmern. Das freut uns, sind wir doch in der
allgemeinen Meinung nicht unbedingt die Boom-Branche der
Unternehmensneugründer", betonte heute, Donnerstag, der Obmann der
Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Georg Toifl, anlässlich der
Veröffentlichung der Gründungszahlen für das Jahr 2007.
Insgesamt hält die Sparte bei 10.448 Unternehmensneugründungen im
abgelaufenen Jahr. Die Top-5 nach Fachgruppen sind dabei der
Allgemeine Fachverband des Gewerbes mit 436 zusätzlichen Unternehmen,
gefolgt vom chemischen Gewerbe und den Denkmal,- Fassaden- und
Gebäudereinigern (+66), den Fußpflegern (+64), dem Bau (+57) sowie
den Elektro- und Alarmanlagentechnikern und den Fotografen.
Das Plus im Allgemeinen Fachverband gehe, so Toifl, vor allem auf
den Zuwachs bei den Beratungsberufen sowie den
Arbeitskräfteüberlassern zurück: "In den Beratungsberufen wie den
Lebens- und Sozialberatern, den Sportwissenschaftlichen Beratern
sowie den Ernährungsberatern finden wir die klassischen
Ein-Personen-Unternehmen. Die Arbeitskräfteüberlasser wachsen, weil
ihnen immer wieder neue Aufgaben überantwortet werden."
Aus diesem Grund unterstützt Toifl die Forderung von WKÖ-Präsident
Christoph Leitl nach einer Wachstumsoffensive für
Ein-Personen-Unternehmen: "Wir wissen aus unserer Konjunkturumfrage,
dass sich die Stimmung unter den Gewerbe und Handwerksbetrieben 2008
etwas eintrüben wird. Auch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten
schaffen Unruhe. EPU´s benötigen deshalb umso dringender
Unterstützung bei Markteintritt und Wachstum." Priorität habe
jedenfalls eine Lohnnebenkostenentlastung bei der Aufnahme des ersten
Mitarbeiters. Um Beschäftigungseffekte auslösen zu können, müsse
jedes Unternehmen wachsen. Der Sprung von der Stufe null auf die
Stufe eins hin zum ersten Mitarbeiter sei die schwierigste und
bedürfe einer entsprechenden Unterstützung - "unabhängig davon, wann
ich diesen Mitarbeiter einstelle", so Toifl. (us)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich Stabsabteilung Presse Mag. Ulrike Sangeorzan-Sporer Tel.: (++43) 0590 900-4161 Fax: (++43) 0590 900-263 mailto: [email protected] http://wko.at/Presse
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