Toifl: Gewerbe freut sich über deutliches Jungunternehmer-Plus 2007

Leitl-Forderung nach EPU-Wachstumsoffensive wird unterstützt

Wien (PWK052) - "Mit knapp 600 zusätzlichen neu gegründeten Unternehmen hat die Bundessparte Gewerbe und Handwerk die Nase vorn unter den Jungunternehmern. Das freut uns, sind wir doch in der allgemeinen Meinung nicht unbedingt die Boom-Branche der Unternehmensneugründer", betonte heute, Donnerstag, der Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Georg Toifl, anlässlich der Veröffentlichung der Gründungszahlen für das Jahr 2007.

Insgesamt hält die Sparte bei 10.448 Unternehmensneugründungen im abgelaufenen Jahr. Die Top-5 nach Fachgruppen sind dabei der Allgemeine Fachverband des Gewerbes mit 436 zusätzlichen Unternehmen, gefolgt vom chemischen Gewerbe und den Denkmal,- Fassaden- und Gebäudereinigern (+66), den Fußpflegern (+64), dem Bau (+57) sowie den Elektro- und Alarmanlagentechnikern und den Fotografen.

Das Plus im Allgemeinen Fachverband gehe, so Toifl, vor allem auf den Zuwachs bei den Beratungsberufen sowie den Arbeitskräfteüberlassern zurück: "In den Beratungsberufen wie den Lebens- und Sozialberatern, den Sportwissenschaftlichen Beratern sowie den Ernährungsberatern finden wir die klassischen Ein-Personen-Unternehmen. Die Arbeitskräfteüberlasser wachsen, weil ihnen immer wieder neue Aufgaben überantwortet werden."

Aus diesem Grund unterstützt Toifl die Forderung von WKÖ-Präsident Christoph Leitl nach einer Wachstumsoffensive für Ein-Personen-Unternehmen: "Wir wissen aus unserer Konjunkturumfrage, dass sich die Stimmung unter den Gewerbe und Handwerksbetrieben 2008 etwas eintrüben wird. Auch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten schaffen Unruhe. EPU´s benötigen deshalb umso dringender Unterstützung bei Markteintritt und Wachstum." Priorität habe jedenfalls eine Lohnnebenkostenentlastung bei der Aufnahme des ersten Mitarbeiters. Um Beschäftigungseffekte auslösen zu können, müsse jedes Unternehmen wachsen. Der Sprung von der Stufe null auf die Stufe eins hin zum ersten Mitarbeiter sei die schwierigste und bedürfe einer entsprechenden Unterstützung - "unabhängig davon, wann ich diesen Mitarbeiter einstelle", so Toifl. (us)

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