Oberhauser: Kdolsky gefordert - Sozialhilfebezieher noch immer ohne E-Card

Wien (SK) - "SozialhilfebezieherInnen dürfen nicht länger als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Gesundheitsministerin Kdolsky sollte sich endlich für die Betroffenen einsetzen, damit sie ihre Krankenversicherungsleistungen auf E-Card erhalten", forderte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Kdolsky hätte schon im Finanzausgleich mit den Ländern diese Leistungen für SozialhilfebezieherInnen hineinverhandeln können, leider habe sie dies verabsäumt. Es gehe nicht an, dass die Betroffenen wegen der Säumigkeit Kdolskys noch länger stigmatisiert werden. ****

Es sei für die Betroffenen beschämend, wenn bei jeder Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten in den Arztpraxen oder Krankenhäusern gesehen werden könne, dass jemand Sozialhilfeempfänger oder -empfängerin ist. "Es ist absolut nicht notwendig, dass Menschen in einer ohnehin schwierigen Situation noch zusätzliche Schlechterstellungen erfahren müssen", so die SPÖ-Gesundheitssprecherin. Auch im Regierungsprogramm wurde von den Koalitionsparteien festgeschrieben, dass Sozialhilfebezieher durch eine noch zu verhandelnde pauschalierte Beitragsgrundlage in die Krankenversicherung einbezogen werden, erinnerte Oberhauser die ÖVP-Gesundheitsministerin an ihre Verantwortlichkeit. (Schluss) sl

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