- 22.01.2008, 14:10:19
- /
- OTS0212 OTW0212
Cap: Katastrophenhilfe muss in Zukunft besser organisiert sein
SPÖ wird nötige Fakten durch parlamentarische Anfragen erheben
Wien (SK) - Die Tsunami-Hilfe der vorigen Bundesregierung war
offensichtlich schlecht vorbereitet, sowie von Planlosigkeit und
mangelnder Koordination gekennzeichnet, stellte SPÖ-Klubobmann Josef
Cap Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. Das darf sich
in Zukunft nicht mehr wiederholen. Um feststellen zu können, welche
Fehler passiert sind und wie sie hinkünftig vermieden werden können,
wird die SPÖ eine Reihe parlamentarischer Anfragen an die betroffenen
Ressorts richten, um die dafür notwendigen Fakten zu erheben,
kündigte Cap an. ****
Man werde dabei versuchen in Erfahrung zu bringen, wieso weitaus
weniger Geld in die Wiederaufbauhilfe floss, als zunächst angekündigt
wurde, ebenso ob wirklich, wie manchesmal behauptet,
unverhältnismäßig viel Geld in Reisetätigkeit und
Öffentlichkeitsarbeit geflossen ist bzw. wie die Koordination
zwischen den verschiedenen Regierungsstellen, den NGOs und den Opfern
des Tsunami vor Ort organisiert wurde. Die SPÖ, die die
Hauptverantwortung in der Regierung trägt, möchte, dass sich so etwas
nicht wiederholt und will daher Vorsorge treffen, dass die Regierung
insgesamt und das Außenministerium im besondern in Zukunft besser
vorbereitet sind. Wenn eine Katastrophe, welcher Art auch immer, die
Hilfe Österreichs erfordert, muss es geeignete Strukturen geben, die
es uns erlauben rasch, effizient und transparent zu helfen, schloss
Cap. (Schluss) js/mp
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






