Cap: Katastrophenhilfe muss in Zukunft besser organisiert sein

SPÖ wird nötige Fakten durch parlamentarische Anfragen erheben

Wien (SK) - Die Tsunami-Hilfe der vorigen Bundesregierung war offensichtlich schlecht vorbereitet, sowie von Planlosigkeit und mangelnder Koordination gekennzeichnet, stellte SPÖ-Klubobmann Josef Cap Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. Das darf sich in Zukunft nicht mehr wiederholen. Um feststellen zu können, welche Fehler passiert sind und wie sie hinkünftig vermieden werden können, wird die SPÖ eine Reihe parlamentarischer Anfragen an die betroffenen Ressorts richten, um die dafür notwendigen Fakten zu erheben, kündigte Cap an. ****

Man werde dabei versuchen in Erfahrung zu bringen, wieso weitaus weniger Geld in die Wiederaufbauhilfe floss, als zunächst angekündigt wurde, ebenso ob wirklich, wie manchesmal behauptet, unverhältnismäßig viel Geld in Reisetätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit geflossen ist bzw. wie die Koordination zwischen den verschiedenen Regierungsstellen, den NGOs und den Opfern des Tsunami vor Ort organisiert wurde. Die SPÖ, die die Hauptverantwortung in der Regierung trägt, möchte, dass sich so etwas nicht wiederholt und will daher Vorsorge treffen, dass die Regierung insgesamt und das Außenministerium im besondern in Zukunft besser vorbereitet sind. Wenn eine Katastrophe, welcher Art auch immer, die Hilfe Österreichs erfordert, muss es geeignete Strukturen geben, die es uns erlauben rasch, effizient und transparent zu helfen, schloss Cap. (Schluss) js/mp

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