Mölzer: Bundesheereinsatz im Kosovo kostet 255 Millionen Euro

Entwicklungshilfe und Militäreinsatz müssen endlich Früchte tragen

Wien (OTS) - "Die Kosten für den Bundesheereinsatz im Kosovo betrugen seit 1999 255 Millionen Euro. Wenn man diese Kosten der Entwicklungshilfe von 150 Millionen Euro hinzufügt, welche die Provinz seit dem Ende des Luftkrieges erhalten hat, hat Österreich 405 Millionen Euro für Wiederaufbau und Stabilisierung investiert. Diese Gelder müssen endlich Früchte tragen. Es ist das Steuergeld unserer Bürger", sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer heute in Reaktion auf eine Anfragebeantwortung (1978/AB, XXIII. NR-GP).

"Die Arbeitslosigkeit ist nach wie vor hoch, die Wirtschaft kommt nicht in Gang und nach wie vor versuchen Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Kosovo das österreichische Asylwesen zu missbrauchen", so der freiheitliche Abgeordnete weiter.

"Österreich steht zu seiner Verantwortung gegenüber den Balkanstaaten, die Bosnienmission beispielsweise verursachte seit 1996 105 Millionen Euro Kosten. Aber die Balkanstaaten müssen ebenfalls ihren Beitrag leisten. Weiters braucht Österreich keine Asylwerber mehr aus diesem Bereich aufnehmen, da wir die Kosten für Einsätze tragen, damit niemand mehr fliehen muss", so Mölzer abschließend.

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