Haimbuchner: Grundversorgung für Asylwerber in Oberösterreich kostete im Jahr 2006 28 Mio. Euro

Asylwesen muss rasch reformiert werden, ansonsten explodieren Kosten und Kriminalität

Wien (OTS) - Die Grundversorgung für Asylwerber in Oberösterreich kostete im Jahr 2006 insgesamt 28 Millionen Euro, die Gesamtkosten lagen Österreichweit im gleichen Zeitraum bei 178 Millionen Euro. Diese Zahlen präsentierte heute der oberösterreichische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Dr. Manfred Haimbuchner und forderte eine rasche Reform des Asylwesens: "Ansonsten werden die Kosten und die Kriminalität weiterhin ausufern."

Investitionen in rasche Verfahren würden die Kosten für die Grundversorgung sinken lassen. Zudem würde die sichere Verwahrung der Asylwerber zahlreiche Straftaten verhindern. "Im Jahr 2006 wurde gegen 1.747 Asylwerber in Oberösterreich ermittelt, davon 310 Taten gegen Leib und Leben", zeigte Haimbuchner auf und verwies darauf, dass laut einer Anfragebeantwortung des zuständigen Innenministers im Jahr 2006 es durchschnittlich 4.534 grundversorgte Asylwerber pro Monat in unserem Bundesland gab. "Die tatsächliche Zahl an Asylwerber ist aber sicherlich wesentlich höher, da sich nicht alle Asylwerber in Grundversorgung befinden."

"Die Zahlen und Fakten sprechen für sich und belegen deutlich, dass die ÖVP als Sicherheitspartei mehr als versagt hat. Nun werden wir durch die Schengenerweiterung mit neuen Scheinasylanten konfrontiert, welche mit allen Tricks unser System ausnützen", kritisierte Haimbuchner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0006