• 09.01.2008, 14:59:20
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Attac: Aus für Privatisierung der Energie-AG ist Sieg der BürgerInnen

Einstieg von Banken bleibt Wehrmutstropfen

Wien (OTS) - Attac, treibende Kraft beim Zustandekommen der
Plattform "BürgerInnen gegen Ausverkauf", zeigt sich höchst erfreut
über die Absage des Börsegangs der oberösterreichischen Energie-AG.
"Wir sehen darin vor allem einen Sieg der BürgerInnen. Der Plattform
ging es nie parteipolitisches Geplänkel, sondern immer um den Kampf
für die Daseinsvorsorge in Österreich. Der Widerstand hat sich
gelohnt. Das Schlimmste konnte verhindert werden", erklärt Attac
Vorstandsmitglied Heinz Mittermayr.

Ein Wehrmutstropfen ist für Attac allerdings die nach jetzigem
Konzept geplante Teilprivatisierung. "Gegen den Einstieg anderer
öffentlicher Unternehmungen ist nichts einzuwenden, Attac ist
allerdings gegen den Einstieg von Banken. Dies bedeutet
schlussendlich nichts anderes als dass sich Banken billig am Melken
an den der "besten Kuh im Stall" beteiligen können. Was das Land
Oberösterreich durch einen Verkauf von Anteilen der Energie-AG an
Banken und privaten Investoren nun einnimmt, verliert es in den
nächsten Jahren an geringeren Einnahmen. Das Land setzt sich dabei
künftig dem Druck der privaten Investoren aus. Hier kann das letzte
Wort noch nicht gesprochen sein", so Mittermayr.

Rückfragehinweis:

David Walch
   Pressesprecher Attac Österreich
   Margaretenstraße 166/3/25, A-1050 Wien
   Tel:   +43 (0) 1   544 00 10
   Mobil: +43 (0) 650 544 00 10
   Fax:   +43 (0) 1   544 00 59
   mailto:[email protected] , www.attac.at

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