• 09.01.2008, 09:53:54
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  • OTS0045 OTW0045

Kräuter: "ÖVP-Pröll mitverantwortlich für Graz-Desaster"

Maßnahmenpaket bis 27.Februar gefordert

Wien (SK) - SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter übt im
Zusammenhang mit dem Grazer Feinstaubdesaster Kritik an
Umweltminister Josef Pröll. Kräuter: "Der Rechnungshof hat am 6. Juni
2007 den Bericht 'Luftgüte in der Steiermark' vorgelegt und alle
bisherigen Maßnahmen des Bundes als völlig unzureichend qualifiziert.
Nicht einmal die im Bericht dargestellte Tatsache, dass die Grazer
Bevölkerung eine feinstaubbedingte durchschnittliche Verminderung der
Lebenserwartung um bis zu 17 Monate zu erwarten hat, konnte den
zuständigen Minister aus seiner Lethargie aufwecken." Dass eine
Initiative der Landesumweltreferenten bereits seit März 2007 im
ÖVP-Ministerium "in einer Schublade abliegt" sei angesichts der
Dramatik der Situation geradezu erschütternd. ****

Da die parlamentarische Behandlung des Rechnungshofberichtes zur
Luftgüte am 27. Februar 2008 im Rechnungshofausschuss beginnen werde,
fordert Kräuter bis dahin die Vorlage eines umfassenden
Maßnahmenpaketes durch den Umweltminister. Kräuter: "Industrie und
Gewerbe, die Landwirtschaft, der Hausbrand, der Verkehr, jeder
einzelne Bereich wird im Rechnungshofausschuss intensiv diskutiert
werden. Es muss im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung ein
Maßnahmenpaket des Bundes geschnürt werden." (Schluss) ps/mm

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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