- 04.01.2008, 13:19:41
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Lehrlingsausbildung: Kickl warnt vor weiterer Ausweitung der Bürokratie
Klein- und Mittelbetrieben endlich einen vernünftigen Anreiz zur verstärkten Ausbildung von Lehrlingen bieten
Wien (OTS) - "Dass die SPÖ sich jetzt verstärkt der
Lehrlingsausbildung widmen will, ist zwar grundsätzlich
begrüßenswert, aber es steht zu befürchten, dass wie üblich nicht
viel dabei herauskommen wird", meinte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher
Herbert Kickl zu den Aussagen von Bundeskanzler Gusenbauer und
Frauenministerin Bures.
Wichtig ist laut Kickl, dass man vor allem Klein- und Mittelbetrieben
endlich einen vernünftigen Anreiz zur verstärkten Ausbildung von
Lehrlingen biete. Dazu gehöre unter anderem die von den
Freiheitlichen vorgeschlagene Übernahme der Berufsschulkosten durch
die öffentliche Hand. Wichtig sei zudem auch, dass die duale
Ausbildung insofern aufzuwerten sei, indem auch eine fachlich
einschlägige schulische Ausbildung abseits einer Berufsschule
verstärkt anerkannt wird und sich dadurch die Lehrzeit verkürzt.
Kickl warnte davor, dass die von der SPÖ angekündigte Umkrempelung
des "Blum-Bonus" und die daraus resultierende Ausweitung der
Ermittlungsbürokratie die Unternehmer in eine noch größere
Abhängigkeit von den Behörden treiben werde, anstatt ihnen
zusätzliche Anreize für die Lehrlingsausbildung zu bieten. Gerade bei
Klein- und Mittelbetrieben seien aber alle Möglichkeiten einer
bürokratischen Entlastung zu nutzen, da diese auch im Hinblick auf
die Ausbildung von Mitarbeitern ohnehin finanziell stärker
benachteiligt seien.
Bedauerlich findet es Kickl, dass die SPÖ offenbar versuche, auch die
Lehrlingsausbildung für einen "Geschlechterkampf" altlinker Prägung
zu instrumentalisieren. Die von Ministerin Bures geforderte
"Feminisierung" der Wirtschaftsförderung werde ebenfalls nur dazu
beitragen, dass die Betriebe in einer neuerlichen bürokratischen Flut
ums Überleben schwimmen müssten, und öffne zudem der Willkür bei der
Vergabe staatlicher Förderungen Tür und Tor.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
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