- 03.01.2008, 10:04:05
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ARBÖ: Radler, die aus der Kälte kommen
Wien (OTS) - Eingefleischte Fahrradfahrer lassen sich auch von der
Kälte des Winters nicht abhalten, sich auf ihren Drahtesel zu
schwingen. Wer sich darauf gut vorbereitet, radelt in jedem Fall gut
und sicher, so der ARBÖ.
Die düsteren Lichtverhältnisse im Winter beeinträchtigen die Sicht
der Radler sowie die Erkennbarkeit des Fahrrades. Die Devise muss
daher lauten: "Sehen und gesehen werden". Die Beleuchtung des
Fahrrades sollte selbstverständlich funktionstüchtig sein - nicht
nur, weil es die Straßenverkehrsordnung vorschreibt. Empfehlenswert
ist eine Standlichtfunktion, sodass Radler beim Warten,
beispielsweise an Kreuzungen, nicht im Dunklen stehen. Zudem müssen
die vorgeschriebenen Reflektoren am Fahrrad vorhanden sein, so der
ARBÖ: ein weißer, nach vorne wirkender und ein roter, nach hinten
wirkender Rückstrahler, gelbe Pedal-Rückstrahler sowie vier gelbe
Speichenreflektoren.
Kleidung und Radhelm
Je bunter die Kleidung ist, desto besser wird man von den übrigen
Verkehrsteilnehmern wahrgenommen. So ist man auch als Radler im
Dunkeln von weitem sichtbar. Die Oberbekleidung sollte atmungsfähig,
winddicht und Wasser abweisend sein. Da der Körper beim Radeln genug
Eigenwärme entwickelt, sind dicke Kleidungsstücke überflüssig.
Vielmehr sollte das "Zwiebelprinzip" angewandt werden - mehrere
Kleidungsstücke übereinander tragen, lange Unterwäsche ist ratsam.
Denn wer friert, kann sich nicht auf den Straßenverkehr
konzentrieren. Nicht vergessen werden sollte auf warme und Wasser
abweisende Handschuhe, die jedoch noch genug Gefühl zum Schalten und
Bremsen lassen. Außerdem sollten "winterliche Radler" Schuhe mit
rutschfester Sohle tragen und selbstverständlich einen Radhelm. Ein
Gesichtsschutz ist bis minus 10 Grad unnötig. Wichtig ist es jedoch,
nur durch die Nase zu atmen - dadurch wird die eingeatmete Luft
vorgewärmt.
Längerer Bremsweg
Schnee, Matsch und nasses Laub auf den Straßen erhöhen die
Rutschgefahr. Deshalb müssen die Bremsen auch unter widrigen
Bedingungen kraftvoll zupacken können. Abgefahrene Bremsbeläge
rechtzeitig austauschen. Der ARBÖ erinnert daran, dass Felgenbremsen
im Gegensatz zu Trommel- oder Rücktrittbremsen bei Nässe einen
längeren Bremsweg haben. Der Sattel sollte so niedrig eingestellt
werden, dass man mit beiden Füßen bequem den Boden erreichen kann.
Für die Bereifung gilt, dass sich breitere Reifen mit ausgeprägtem
Profil besser für Fahrten auf rutschiger Fahrbahn eignen. Um die
Bodenhaftung zu erhöhen sollte der Luftdruck etwas verringert werden.
Regelmäßige Radpflege auch im Winter
Streusalz greift Rahmen, Kette, Brems- und Schaltzüge an.
ARBÖ-Tipp: regelmäßiges Reinigen und tägliches Einfetten von Brems-
und Seilzügen sowie Ölen der Kette.
Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit Sieglinde Rernböck Tel.: (++43-1) 89121-244 Mobil: 0664/60 123 244 mailto:[email protected] http://www.arboe.at
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