• 20.12.2007, 13:59:21
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Haimbuchner: "Eurofighter, Streumunition und Tuaregs: Rechungshof muss Beschaffungswesen durchleuchten!"

FPÖ fordert Reform des Beschaffungswesens beim Bundesheer

Wien (OTS) - "Das Beschaffungswesen im Bundesheer hat den nächsten
Schildbürgerstreich geliefert. Nach der Reduktion auf 18 und dann auf
15 Eurofighter, mit den Nachtsichtfähigkeiten von Draken und der
Beschaffung von Streumunition, die jetzt vernichtet wird, stellt die
Beschaffung von 100 Tuaregs um 3,3 Millionen Euro den Tropfen dar,
der das Fass zum Überlaufen bringt", so heute FPÖ-NAbg. Dr. Manfred
Haimbuchner, Mitglied des Rechungshofauschusses.

"Die FPÖ fordert daher von Darabos endlich die Umsetzung der
Empfehlungen des Eurofighterausschusses. Die Beschaffungen müssen
transparenter erfolgen und die parlamentarische Kontrolle muss
frühzeitig eingebunden werden. Weiters regt die FPÖ an, dass der
Rechungshof das Beschaffungswesen durchleuchten soll", äußerte
Haimbuchner. "Das Bundesheer benötigt dringend Transportflugzeuge,
moderne Hubschrauber und gepanzerte Mehrzweckfahrzeuge und keine
militärisch sinnlosen Geländefahrzeuge und Munition, welche über 20
Millionen Euro kostet und nach acht Jahren um eine weitere Million
vernichtet wird." Das stelle eine unglaubliche Steuergeldvernichtung
dar, äußerte Haimbuchner abschließend, welche im Sinne der
militärischen Sicherheit eingestellt werden müssten.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub

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