Haimbuchner: "Eurofighter, Streumunition und Tuaregs: Rechungshof muss Beschaffungswesen durchleuchten!"

FPÖ fordert Reform des Beschaffungswesens beim Bundesheer

Wien (OTS) - "Das Beschaffungswesen im Bundesheer hat den nächsten Schildbürgerstreich geliefert. Nach der Reduktion auf 18 und dann auf 15 Eurofighter, mit den Nachtsichtfähigkeiten von Draken und der Beschaffung von Streumunition, die jetzt vernichtet wird, stellt die Beschaffung von 100 Tuaregs um 3,3 Millionen Euro den Tropfen dar, der das Fass zum Überlaufen bringt", so heute FPÖ-NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner, Mitglied des Rechungshofauschusses.

"Die FPÖ fordert daher von Darabos endlich die Umsetzung der Empfehlungen des Eurofighterausschusses. Die Beschaffungen müssen transparenter erfolgen und die parlamentarische Kontrolle muss frühzeitig eingebunden werden. Weiters regt die FPÖ an, dass der Rechungshof das Beschaffungswesen durchleuchten soll", äußerte Haimbuchner. "Das Bundesheer benötigt dringend Transportflugzeuge, moderne Hubschrauber und gepanzerte Mehrzweckfahrzeuge und keine militärisch sinnlosen Geländefahrzeuge und Munition, welche über 20 Millionen Euro kostet und nach acht Jahren um eine weitere Million vernichtet wird." Das stelle eine unglaubliche Steuergeldvernichtung dar, äußerte Haimbuchner abschließend, welche im Sinne der militärischen Sicherheit eingestellt werden müssten.

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