FPÖ-Schwager gegen weitere Schließung von Postämtern

Doppelbödiges Spiel des BZÖ

Wien (OTS) - In der heutigen Sitzung der Kärntner Landesregierung soll eine Resolution beschlossen werden mit dem Ziel, dass es in Kärnten zu keinen weiteren Postämter-Schließungen kommen soll. Der freiheitliche Landesparteiobmann LAbg. Franz Schwager: "Für die Tatsache, dass das Management der Post die Entwicklung der Privatisierung verschlafen und daher die letzten Jahre versagt hat, darf der Kunde nicht zur Verantwortung gezogen werden. Ein Stellenabbau bei der Post sowie weitere Schließungen von Verteilerzentren und Postämtern, würde die Teufelsspirale nur beschleunigen." In Kärnten sei das Netz der Postämter ohnehin schon sehr dünn. Er begrüßt daher die von der Landesregierung demnächst beschlossene Resolution. Die Post habe die Verpflichtung der flächendeckenden Versorgung nachzukommen.

Allerdings übt der FPÖ-Landtagsabgeordnete vor allem Kritik am BZÖ, welches in der Zeit der schwarz-orangen Bundesregierung, mit der Privatisierung der Post die Weichen für die Fehlentwicklung gesetzt habe. "Dass sich nun Landeshauptmann Haider und sein BZÖ für die Postler stark machen, ist ein doppelbödiges Spiel", kritisiert Schwager.

Der Post rät Schwager einen Richtungswechsel beim Service:
Teilweise habe man den Eindruck, dass die Post noch immer so agiere, als lebe sie in einem geschützten Bereich. "Während es in den letzten Jahren eine Weiterentwicklung etwa auch bei Ladenöffnungszeiten gab, stehen Kunden bei der Post vor verschlossenen Türen. Konkurrenten haben diese gravierende Lücke erkannt und bieten ihren Kunden Zustellungen außerhalb der Post-Öffnungszeiten an", stellt Schwager fest.

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