• 18.12.2007, 12:42:01
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FPÖ-Schwager gegen weitere Schließung von Postämtern

Doppelbödiges Spiel des BZÖ

Wien (OTS) - In der heutigen Sitzung der Kärntner Landesregierung
soll eine Resolution beschlossen werden mit dem Ziel, dass es in
Kärnten zu keinen weiteren Postämter-Schließungen kommen soll. Der
freiheitliche Landesparteiobmann LAbg. Franz Schwager: "Für die
Tatsache, dass das Management der Post die Entwicklung der
Privatisierung verschlafen und daher die letzten Jahre versagt hat,
darf der Kunde nicht zur Verantwortung gezogen werden. Ein
Stellenabbau bei der Post sowie weitere Schließungen von
Verteilerzentren und Postämtern, würde die Teufelsspirale nur
beschleunigen." In Kärnten sei das Netz der Postämter ohnehin schon
sehr dünn. Er begrüßt daher die von der Landesregierung demnächst
beschlossene Resolution. Die Post habe die Verpflichtung der
flächendeckenden Versorgung nachzukommen.

Allerdings übt der FPÖ-Landtagsabgeordnete vor allem Kritik am BZÖ,
welches in der Zeit der schwarz-orangen Bundesregierung, mit der
Privatisierung der Post die Weichen für die Fehlentwicklung gesetzt
habe. "Dass sich nun Landeshauptmann Haider und sein BZÖ für die
Postler stark machen, ist ein doppelbödiges Spiel", kritisiert
Schwager.

Der Post rät Schwager einen Richtungswechsel beim Service:
Teilweise habe man den Eindruck, dass die Post noch immer so agiere,
als lebe sie in einem geschützten Bereich. "Während es in den letzten
Jahren eine Weiterentwicklung etwa auch bei Ladenöffnungszeiten gab,
stehen Kunden bei der Post vor verschlossenen Türen. Konkurrenten
haben diese gravierende Lücke erkannt und bieten ihren Kunden
Zustellungen außerhalb der Post-Öffnungszeiten an", stellt Schwager
fest.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub

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