• 15.12.2007, 15:37:26
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Kärntner Menschenrechtspreis 2007 verliehen

LR Scheuch zeichnete evangelische Krankenhausseelsorge und Vereinsobfrau von "A-Z Programm, Austria - Uganda" aus

Klagenfurt (LPD) - Zum bereits 14. Mal wurde heuer der Kärntner
Menschenrechtspreis verliehen. Heute, Samstag, kurz nach dem Tag der
internationalen Menschenrechte (10. Dezember), wurden die
ehrenamtliche evangelische Seelsorge im Krankenhaus Klagenfurt und
Villach sowie Olivia Mugabe-Mitterer, die Obfrau des Klagenfurter
Vereins "A-Z Programm, Austria - Uganda", im Spiegelsaal der Kärntner
Landesregierung ausgezeichnet. Sie erhielten jeweils 4.000 Euro.

Übergeben wurden die Preise von Landesrat Uwe Scheuch in
Vertretung von Landeshauptmann Jörg Haider. Scheuch sagte, dass der
Menschenrechtspreis ein Zeichen dafür sei, dass in Kärnten über alle
politischen Grenzen hinaus das Ehrenamt als äußerst wichtig angesehen
werde. Ohne die vielen engagierten Menschen im Land wären viele
Leistungen nicht finanzierbar und durchführbar. Daher wolle man
diesen Menschen ganz besonders danke sagen.

Ausgewählt wurden die Preisträger von einer unabhängigen Jury
unter Vorsitz von Larissa Krainer von amnesty international Kärnten
(ai-Kärnten). Die Laudationes für die Preisträger hielten der
altkatholische Pfarrer Erich Ickelsheimer und die evangelische
Superintendentialkuratorin der Diözese Kärnten/Osttirol, Helga
Duffek.

Die evangelische Krankenhausseelsorge zeichnet sich vor allem
durch einfühlsame Begleitung und stützende Gespräche mit den
Patienten aus. Für sie nahm heute Pfarrer Friedrich van Scharrel den
Preis entgegen. "A-Z Programm, Austria - Uganda" ist ein
Bildungsprojekt gegen Analphabetismus für Jugendliche und Erwachsene
in der Provinz Luwero in Uganda.

Der Menschenrechtspreis wurde von der Kärntner Landesregierung
gemeinsam mit Vertretern der katholischen, evangelischen und
altkatholischen Kirche sowie von ai-Kärnten 1994 ins Leben gerufen.
Er kann sowohl an Einzelpersonen, als auch an Gemeinschaften
verliehen werden, Kärntner und auch Nicht-Kärntner sind
teilnahmeberechtigt. Nach den Vorstellungen des
"kirchlich-politischen Menschenrechtsbeirates des Landes Kärnten"
sollen soll vor allem Menschenrechtsarbeit im kleinen und stillen
Bereich, beispielsweise in der Nachbarschaftshilfe oder im Alltag,
ausgezeichnet werden.

Bei der Preisverleihung konnte der Menschenrechtskoordinator des
Landes Kärnten, Peter Karpf, u.a. Landesrat Josef Martinz, LAbg.
Peter Kaiser, Bischof Alois Schwarz, Superintendent Manfred Sauer,
Landespolizeikommandant Wolfgang Rauchegger, Militärkommandant
Brigadier Gunther Spath und Botschafter Valentin Inzko begrüßen.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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