• 14.12.2007, 14:16:41
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Cap: Kritik an Gebührenanpassung zeugt von Gleichgültigkeit gegenüber ORF und Publikum

Unter Staatssekretär Morak wichtige Einnahmequellen entzogen

Wien (SK) - "Die Kritik an der Anpassung der ORF-Gebühren zeugt
von einem hohen Maß an Gleichgültigkeit gegenüber dem
öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seinem Publikum", betont
SPÖ-Klubobmann und -Mediensprecher Josef Cap gegenüber dem
Pressedienst der SPÖ. ****

Die beschlossene Erhöhung der Gebühren, die ohnehin unter der
Inflation der vergangenen Jahre liegt, sei, so Cap weiter,
unumgänglich geworden, zumal in der Zeit, als Franz Morak zuständiger
Medien-Staatssekretär war, dem ORF durch gesetzliche Maßnahmen
wichtige Einnahmequellen - wie etwa die Refundierung der
Gebührenbefreiung sozial Schwacher in der Höhe von 45 Millionen Euro
- entzogen wurden. "Das Bekenntnis zu einem dualen Rundfunksystem
kann nur dann ernst gemeint sein, wenn der ORF auf einer soliden
betriebswirtschaftlichen Grundlage steht. Dies kommt vor allem den
Hörern und Sehern in Form eines qualitätsvollen und ausgewogenen
Programms zu Gute", so Cap abschließend. (Schluss) ps/mm/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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