Krainer: Steuerreform-Vorschläge der IV bringen breiter Masse der Bevölkerung nichts

Wien (SK) - Leider nichts Neues" beinhalten aus Sicht von SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer die Vorschläge der Industriellenvereinigung (IV) zur Steuerreform. So bringe etwa die von der IV geforderte Kombination einer Absenkung des Spitzensteuersatzes und einer Erhöhung jener Grenze, ab der der Spitzensteuersatz gelten soll, ausschließlich eine Entlastung der Reichen und Superreichen und sei keine Maßnahme für den Wirtschaftsstandort, hielt Krainer fest. "Ideen zu präsentieren, von der nur die Manager in der Industrie profitieren und die breite Masse der Bevölkerung sowie die KMU nichts haben, ist für eine Organisation wie die IV reichlich dürftig", so der SPÖ-Finanzsprecher. ****

IV-Präsident Veit Sorger wäre gut beraten, sich einmal bei den familiengeführten Industriebetrieben Österreichs umzuhören, was die Wirtschaft wirklich braucht und wo die tatsächlich zu lösenden Probleme im Land liegen. Krainer wies zudem darauf hin, dass im Unterschied zur IV die Wirtschaftskammer die Entlastung der Ressource Arbeit sowie die Notwendigkeit der Finanzierung unseres Gesundheits-und Pflegesystems sehr wohl erkannt habe. "Die SPÖ wird sich die Vorschläge der Sozialpartner zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs sicher anhören. Aber Entlastungsprogramme für superbezahlte Manager wird es mit uns nicht geben", machte Krainer klar. (Schluss) ps

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