Pflege: Kalina - Klasnic-Brief belegt Doppelstrategie der ÖVP

Klasnic wirbt im Namen der Bundes-ÖVP für Pflegemodell

Wien (SK) - In einem E-Mail an die Hilfsorganisationen wirbt die Leiterin des ÖVP-Pflegearbeitskreises Waltraud Klasnic für das neue Pflegemodell. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina sieht das als "einen weiteren Beleg für dafür, dass die offizielle ÖVP wider besseres Wissen das Pflegemodell miesmacht". Klasnic bestätigt darin mit einer Berechnung des Finanzministeriums, dass sich dank der Förderung die Mehrkosten in Grenzen halten und dass es natürlich die steuerliche Absetzbarkeit von Pflegekosten gibt. ****

Klasnic verbreitet in ihrem E-Mail eine Beispielrechnung des Finanzministeriums, die zeigt, dass die Mehrkosten bei selbständiger Pflege lediglich bei 27,50 Euro liegen. Denn dem zusätzlichen Aufwand von 140 Euro für die Sozialversicherung von einer Betreuungsperson steht ja die Förderung von 112,50 Euro gegenüber. Wenn zwei Betreuerinnen notwendig sind, wären die Mehrkosten 55 Euro. Kalina hofft, dass Klasnic ihr Schreiben auch an den NÖ-Landeshauptmann Pröll geschickt hat, der ja in seinen Inseraten offensichtlich wahrheitswidrig massive Mehrkosten beklagt hat.

Überdies findet es Kalina erwähnenswert, dass das Finanzministerium natürlich ausführlich über die steuerliche Absetzbarkeit von Pflegeausgaben als außergewöhnliche Belastungen informiert. Vor kurzem haben ÖVP-Abgeordnete die gleiche Information von Sozialminister Buchinger noch rundweg abgestritten.

Das Klasnic-E-Mail und die, wie sie schreibt, hilfreichen, aber viel zu wenig bekannten Information, sind unter folgendem Link nachzulesen:
http://www.spoe.at/bilder/d260/Klasnic_Brief_zu_Pflege.pdf

(Schluss) wf

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