- 12.12.2007, 13:37:58
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Ridi Steibl: Gleichstellungsorientierte Jugendarbeit und Jugendpolitik ist weiter zu entwickeln
Fünfter Bericht zur Lage der Jugend in Österreich passierte heute Ministerrat
Wien (ÖVP-PK) - "Gender Mainstreaming ist ein Schlagwort, das auch
in der Jugendarbeit außerhalb des schulischen Bereiches seinen Platz
hat und dem künftig noch mehr Aufmerksamkeit eingeräumt werden muss."
Das sagte ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl zum "Fünften
Bericht zur Lage der Jugend in Österreich" der Bundesministerin für
Gesundheit, Familie und Jugend, der heute, Mittwoch, den Ministerrat
passiert hat. Der Bericht wird nun dem Familienausschuss des
Nationalrats zugeleitet. ****
Ziel des Forschungsvorhabens war es, den Status quo zu Gender
Mainstreaming und geschlechtssensiblen Ansätzen in der
österreichischen Jugendarbeit zu erheben und - darauf aufbauend -
einen Maßnahmenkatalog zur Förderung und Umsetzung einer
gleichstellungsorientierten Jugendarbeit und Jugendpolitik zu
entwickeln.
Insgesamt zeigte sich, dass der Wissensstand zu den Themen Gender
Mainstreaming und geschlechtssensible Arbeit in der österreichischen
Jugendarbeit sehr unterschiedlich und häufig kein konkretes Wissen
vorhanden ist. Das führe mitunter zu Unsicherheiten und zu der
Tatsache, dass in der praktischen Arbeit beide Bereiche häufig
vermischt oder auf die Arbeit mit Mädchen/Frauen beschränkt werde,
heißt es im Bericht.
Es sei daher notwendig, den verschiedenen Lebens- und
Problemsituationen von Mädchen und Burschen besser gerecht zu werden.
"Jugendarbeit und auch Jugendpolitik müssen die unterschiedlichen
Einstellungen, Verhaltensweisen und Rollenbilder von Burschen und
Mädchen, die auch von der Gesellschaft geprägt werden, mit
einbeziehen sowie dazu beizutragen, hierarchische Verhältnisse
zwischen den Geschlechtern zu verändern und Gleichberechtigung zu
fördern. Dazu ist auch eine entsprechende Bewusstseinsarbeit bei den
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der außerschulischen Jugendarbeit
notwendig", so Steibl abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at
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