Ridi Steibl: Gleichstellungsorientierte Jugendarbeit und Jugendpolitik ist weiter zu entwickeln

Fünfter Bericht zur Lage der Jugend in Österreich passierte heute Ministerrat

Wien (ÖVP-PK) - "Gender Mainstreaming ist ein Schlagwort, das auch in der Jugendarbeit außerhalb des schulischen Bereiches seinen Platz hat und dem künftig noch mehr Aufmerksamkeit eingeräumt werden muss." Das sagte ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl zum "Fünften Bericht zur Lage der Jugend in Österreich" der Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend, der heute, Mittwoch, den Ministerrat passiert hat. Der Bericht wird nun dem Familienausschuss des Nationalrats zugeleitet. ****

Ziel des Forschungsvorhabens war es, den Status quo zu Gender Mainstreaming und geschlechtssensiblen Ansätzen in der österreichischen Jugendarbeit zu erheben und - darauf aufbauend -einen Maßnahmenkatalog zur Förderung und Umsetzung einer gleichstellungsorientierten Jugendarbeit und Jugendpolitik zu entwickeln.

Insgesamt zeigte sich, dass der Wissensstand zu den Themen Gender Mainstreaming und geschlechtssensible Arbeit in der österreichischen Jugendarbeit sehr unterschiedlich und häufig kein konkretes Wissen vorhanden ist. Das führe mitunter zu Unsicherheiten und zu der Tatsache, dass in der praktischen Arbeit beide Bereiche häufig vermischt oder auf die Arbeit mit Mädchen/Frauen beschränkt werde, heißt es im Bericht.

Es sei daher notwendig, den verschiedenen Lebens- und Problemsituationen von Mädchen und Burschen besser gerecht zu werden. "Jugendarbeit und auch Jugendpolitik müssen die unterschiedlichen Einstellungen, Verhaltensweisen und Rollenbilder von Burschen und Mädchen, die auch von der Gesellschaft geprägt werden, mit einbeziehen sowie dazu beizutragen, hierarchische Verhältnisse zwischen den Geschlechtern zu verändern und Gleichberechtigung zu fördern. Dazu ist auch eine entsprechende Bewusstseinsarbeit bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der außerschulischen Jugendarbeit notwendig", so Steibl abschließend.
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