• 07.12.2007, 11:53:25
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Winterauer zum EAG-Börsegang: Van der Bellen pfeift das Lied der Konzerne

Grünen-Chef droht im "Neuen Volksblatt" mit "Durchziehen"

Wien (SK) - "Von der 'Bürgernähe' der Grünen bleibt nichts übrig,
sobald die einstige Umweltpartei mit der Wirtschaftspartei ÖVP im
Koalitionsbett liegt", konstatiert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard
Winterauer am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Man sollte das
jetzt durchziehen", droht Grünen-Chef Alexander Van der Bellen am
Donnerstag in der ÖVP-Parteizeitung "Neues Volksblatt" hinsichtlich
der Privatisierung der oberösterreichischen Energie AG "im besten
Wirtschaftsjargon". "Van der Bellen hat offensichtlich sämtliche
Prinzipien über Bord geworfen und sich auch verbal der Sprache der
Großkonzerne unterworfen", kritisiert Winterauer. ****

"Die grünen Grundsätze wie Bürgernähe und Basisdemokratie sind
Geschichte, offenbar haben sich die Grünen mit Haut und Haar der
Wirtschaftspartei ÖVP verkauft", sagt Winterauer. Mehr als 85.000
Unterschriften gegen den Börsegang der Energie AG werden von Van der
Bellen einfach ignoriert und das, obwohl seine Partei bei der letzten
Gemeinderatswahlen in Oberösterreich gerade einmal 33.565 Stimmen
erreicht habe. Noch dazu müsse Van der Bellen bekannt sein, dass
seine Grün-Wähler scharenweise für die Bürgerinitiative
unterschrieben haben. "Die SPÖ wird die Grün-Wähler ernster nehmen
als Van der Bellen", kündigte Winterauer an. "Seine
oberösterreichischen Parteifreunde haben sich zu Handlangern der
Großkonzerne gemacht", schloss der SPÖ-Bundesgeschäftsführer.
(Schluss) gd

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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