Pendl zu Kindesmisshandlungen: "Alle Staatsgewalten sind gefordert"

"Im Vorfeld richtige Entscheidungen im Interesse der Kinder treffen"

Wien (SK) - Mit der effizienten Verhinderung von Kindesmisshandlungen müsse die "gesamte gesellschaftliche Kette" befasst sein: Von gesellschaftlichen Einrichtungen, über das jeweilige Zuhause bis hin zu Einrichtungen im Strafrecht", so SPÖ-Nationalratsabgeordneter Otto Pendl am Donnerstag im Nationalrat. Klar sei: "Hier sind alle Staatsgewalten gefordert, nämlich Exekutive und Legislative bis zur Gerichtsbarkeit". Alle Ebenen müssten bedenkliche und abzulehnende Entwicklungen "rechtzeitig erkennen, zur Anzeige bringen und schon im Vorfeld richtige Entscheidungen im Interesse der Kinder zu treffen". ****

Der SPÖ-Politiker sprach sich dafür aus, bereits im Vorfeld auf allen Ebenen zu reagieren und nicht erst am Ende mit dem Strafrecht einzugreifen. Schließlich sei er davon überzeugt, dass auch das härteste Strafrecht etwa den Fall Luca nicht verhindern hätte können, so Pendl, der auch den in den letzten Jahren leider erfolgten Personalabbau im Bereich der Jugendwohlfahrt kritisierte. Pendls abschließender Appell: "Versuchen wir gemeinsam, hier eine Lösung zu finden, um am Ende des Tages glückliche Kinder zu haben, denn die haben ein Recht darauf". (Schluss) mb

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0019