Strache: Opferhilfe, aber keine Gnade für die Täter

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zeigte sich froh, dass der gestrige Dringliche Antrag der Freiheitlichen einige Personen aufgeweckt habe. "Je mehr unseren Initiativen folgen, desto besser." Man müsse die Menschen sensibilisieren und dürfe nicht zur Tagesordnung übergehen.

Man müsse ganz genau hinschauen und dürfe die Augen nicht verschließen, sagte Strache. Daher sei eine Anzeigepflicht notwendig. Auch die Gutachterverantwortung müsse man endlich sicherstellen. Besonders wichtig sei auch die Prävention. Entscheidend sei die gesellschaftspolitische Frage. "Warum funktionieren immer weniger Familien? Warum gib es eine immer größere Verwahrlosung und Verrohung?" Auch die Zahl der Kinder, die in materieller Armut leben müssten, steige dramatisch. Ebenso müsse man auch Strafverschärfungen andenken.

Es müsse Opferhilfe geben, aber es dürfe keine Gnade für die Täter geben. Diese Ungeheuer müsse man wegsperren. Sie dürften die Gesellschaft nicht mehr bedrohen. Strache sprach sich auch für therapeutische Maßnahmen und die chemische Kastration aus. Weiters brauche man mehr Familienförderung, um eine familienfreundliche Gesellschaft zu schaffen. Auch das Modell der gemeinsamen Obsorge thematisierte Strache.

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